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© Senator Film Verleih

Human Nature - Die Krone der Schöpfung

OriginaltitelHuman Nature
GenreKomödie
Land & JahrUSA/Frankreich 2001
Kinostart10.06.2004 (Senator Film Verleih)
FSK & Länge ab 12 Jahren• 96 min.
RegieMichel Gondry
DarstellerPatricia Arquette, Rhys Ifans, Tim Robbins, Ken Magee, Sy Richardson, David Warshofsky
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Inhalt/Kritik
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Inhalt

Lila (Patricia Arquette) ist eigentlich eine attraktive junge Dame. Wäre nicht ihre dichte Körperbehaarung, würden die jungen Männer wohl Schlange stehen. Doch seit der Pubertät wird es immer schlimmer mit der Haarpracht, bald ist der ganze Körper mit einem dichten Fell bedeckt. Lila macht sich wenig Hoffnung Man oder Job zu finden. Sie denkt ernsthaft über Selbstmord nach. Doch dann kehrt sie der Zivilisation den Rücken und sucht fortan in der freien Natur ihre Erfüllung. Ihre Erfahrungen verarbeitet sie zu einem autobiographisch inspirierten Buch. Ihr Schicksal rührt viele Frauen an, es wird ein Bestseller. Doch die Idylle ist von kurzer Dauer, die Hormone verlangen ihren Tribut. Lila lässt sich in einer schmerzhaften Prozedur von der Elektrologistin Louise (Rosie Perez) die Haare entfernen. Die Frauen werden bald Freundinnen. Louise stellt Lila den Verhaltensforscher Nathan (Tim Robbins) vor. Die Natur verbindet die beiden - jedoch liegt Nathans Focus eher auf der Unterdrückung jeglicher animalischer Impulse. Er ist ein Fanatiker, wenn's um die Etiquette geht. Mit Elektroschocks will er seinen Versuchsmäusen ihre Natur austreiben und diese durch makellosen Manieren ersetzen. Mit Lila verbindet ihn die Sehnsucht nach menschlicher Wärme. Die beiden ziehen zusammen. Während Lila heimlich ihre Haare rasiert, verschweigt Nathan, dass ihm die süße Assistentin (Miranda Otto) beständig Annäherungsversuche macht. Bei einer Wanderung stoßen Lila und Nathan auf einen verwilderten Mann (Rhys Ifans) nehmen ihn mit sich. Nathan sperrt diesen in seinem Labor in eine Zelle aus Plexiglas ein. Puff, wie er den Wilden nennt soll sämtliche Errungenschaften der Menschheit - von Benimmregeln bis Kultur erlernen. Mit seien Methoden ist Nathan jedoch nicht zimperlich. Das geht nicht lange gut...

Kritik

Der gefeierte Drehbuchautor Charlie Kaufman ("Being John Malkovich") hatte beim Schreiben der flachen Komödie wohl einen intellektuellen Ausfall. Nicht schräger aber peinlicher als bei seinen sonst so erfolgreichen Projekten. Die überdrehte Komödie bleibt zu oberflächlich, das Thema gäbe viel mehr her. Michel Gondrys Debüt geht leider in die Hose, erst mit seinem zweiten Film, "Vergiss mein nicht!", findet der in Frankreich geborene Regisseur das richtige Erzähltempo und die richtige Erzählhaltung.

Nicola Turri/Filmreporter.de

Human Nature - Die Krone der Schöpfung

Bewertung

Bewertung
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8,0 (1 User)
4,0 (Filmreporter)

Meinungen

Guter Einstieg in die Gondry Welt

Ich hatte vorher noch keinen Gondry Film gesehen und fand den hier ziemlich gut. Sehr lustig und absolut ungewöhnlich. Schon allein wegen der Schauspieler lohnt es sich. The... mehr

26.03.2006 23:33 Uhr - AugusteB
Human Nature

Leider hat das "Being John Malkovich"-team nicht gehalten, was es versprach. leider nur eine flache, nichtssagende Komödie ohne Charme.

14.06.2004 02:56 Uhr - rico

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