© Walt Disney
Wissen Sie, welche Kleidermarke Sie heute tragen oder wie viele Schuhe in Ihrem Schrank stehen? Nein? Sie sollten sich wirklich besser informieren. So wie die angehende Journalistin Rebecca Bloomwood (Isla Fisher) das getan hat. Sie weiß einfach alles über neueste Modetrends, passende Accessoires oder unverzeihliche Fauxpas. Nur eins hat sie nicht unter Kontrolle: ihre Kreditkarten. Überall macht sie Schulden, der Zweigstellenleiter ihrer Bank ist ihr auf den Fersen. Doch für Becky ist dies kein Problem. Sie muss nur noch schnell ein trendiges, grünes Halstuch kaufen und dann kann die große Sparorgie beginnen.
© Walt Disney
Shopaholic - Die Schnäppchenjägerin
Schnell wird Rebecca bewusst, dass Sparen schwieriger ist, als angenommen. Ihre Devise ist: Habe ich etwas gespart, so verdiene ich mir eine kleine Belohnung. Doch diese kleinen Belohnungen summieren sich schnell auf mehrere 100 Dollar. Unter der Maske einer romantischen Komödie werden bei "Shopaholic - Die Schnäppchenjägerin" durchaus ernste Themen angesprochen. Zwar kann sich die Protagonistin mit Tricks und Einfallsreichtum aus ihrem Schuldenberg befreien, doch die Filmemacher sind sich bewusst, dass eine Kaufsucht schnell im finanziellen Ruin enden kann. Zum Glück befinden wir uns aber in einer Hollywood-Komödie, die das Publikum mit jeder Menge Gags, einem Schuss Liebe sowie farbenfrohen und extravaganten Kleidungsstücken unterhalten will.
© Walt Disney
Eine Szene aus "Shopaholic - Die Schnäppchenjägerin"
Die Komödie basiert auf Sophie Kinsellas gleichnamigen Roman. Sie schaffte es mit ihrer "Shopaholic"-Reihe an die Spitze der Bestsellerliste. Die literarische Vorlage ist wie der Film eine Ode an die vielen Prêt-à-porter-Häuser wie Prada, Gucci und Givenchy. Dafür sorgte Stylistin Patricia Field. Sie war auch für die Kostüme in "Sex and the City" verantwortlich und verhalf Hauptdarstellerin Sarah Jessica Parker zu ihre ausgeflippten Outfits. Isla Fisher machte es der Starstylistin einfach. Da die kleine Australierin nur so vor Energie sprüht, war es einfach, sie mit farbenfrohen und exotischen Kleidungsstücken einzudecken. Fisher vermag es, allein mit ihrem Charme das vor allem weibliche Publikum einzunehmen. Ihr ist es auch zu verdanken, dass sich "Shopaholic" von vielen anderen, üblichen romantischen Komödien deutlich abhebt. Zwar ist die Handlung auch hier vorhersehbar, doch die Energie der Hauptdarstellerin, der Farbenreichtum und die erfrischend andere Geschichte versprechen einen unterhaltsamen und lustigen Kinoabend.
Andrea Niederfriniger/Filmreporter.de - 11. März 2009
Rebecca Bloomwood (Isla Fisher) kennt sich mit Mode aus und gibt gerne Geld für Prada oder Gucci aus. In ihrem Moderausch merkt die angehende Journalistin nicht, dass die Grenze der Kaufsucht und... mehr
Mit "Das Wunder von Bern" und "Die Päpstin" hat sich Sönke Wortmann als versierter Handwerker des deutschen Kinos erwiesen, der auch vor prestigeträchtigen Großprojekten... weiter
Wir sind nicht allein. In der schwarzen Leere des Weltalls lauern unheimliche Wesen, die nur eines im Sinn haben: Unterwerfung. Bereits zu Beginn gewährt uns Regisseur Joss... weiter
Audrey Tautou spielt in der Tragikomödie "Nathalie küsst" eine junge Frau, die ihren Ehemann bei einem Autounfall verliert. Nach intensiver Trauerzeit stürzt sie sich wieder... weiter