© Buena Vista International (Germany)
Seit über 100 Jahren wird mit der 3D-Technik experimentiert. Das Polarisationsverfahren wird seit den 1930er Jahren immer weiter entwickelt und setzt sich schließlich durch. Drahtgitter-Projektionen kamen nie über einige Prototypen hinaus und die Rot-Grün-Technik funktioniert nur für Schwarz-Weiß-Filme. Neuere Entwicklungen brachten die so genannte Shuttertechnik und die Interferenzfiltertechnik hervor.
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany
Pete Docter bei der Arbeit zu "Oben" 2009
Durch 3D oder Stereoskopie entsteht im Gehirn ein räumlicher Eindruck. Dazu werden zwei leicht verschobene Bilder auf der Leinwand gestrahlt, eines für die leicht unterschiedlichen Blickwinkel von jedem Auge. Damit der Zuschauer kein Doppelbild wahrnimmt, muss er eine 3D-Brille aufsetzen. Diese sorgt dafür, dass immer abwechselnd ein Bild ans Gehirn gesendet wird, welches nun räumlich wahrgenommen wird. Es gab zunächst zwei Techniken zur Trennung der beiden Einzelbilder, die anaglyphe (oder Rot-Grün)-Technik für Schwarz-Weiß-Filme und das Polarisationsverfahren für Farbfilme.
© Paramount Pictures/Norbert Kesten
Jeffrey Katzenberg stellt das 3D System vor
Bei der Rot-Grün-Technik trägt der Zuschauer einen roten Filter vor dem rechten und einen grünen vor dem linken Auge. Von der Leinwand kommen abwechselnd rote und grüne Bilder, die durch die Brillen-Filter jeweils nur schwarz-weiß (aber räumlich) wahrgenommen werden. Das Polarisationsverfahren hat sich gegen die Rot-Grün-Technik durchgesetzt. Es führt nicht zu Kopfweh und Augenflimmern. Auch ist für dieses Verfahren der Sitzplatz nicht für die Qualität der räumlichen Wahrnehmung entscheidend. Das Polarisationsverfahren benötigt eine spezielle Leinwand. Sowohl vor dem Filmprojektor als auch in der 3D-Brille des Zuschauers sind besondere Polarisations-Filter notwendig, die garantieren, dass jedes Auge nur jedes zweite Bild sieht. Das Polarisationsverfahren wurde im Laufe der Jahre immer mehr verfeinert. Heute wird vor allem an Techniken gearbeitet, für die keine Brille mehr notwendig ist. Das funktioniert heute schon, das Verfahren ist aber noch nicht zur Serienreife gelangt.
Mit dem Frühling kommt das Lachen in die Kinos. Kranke Radiojournalisten treffen auf inkompetente Polizisten, während ein 200 Jahre alter Vampir an den 1970er Jahren... weiter
Verträumt und zugleich ängstlich schaut die hübsche Mae (Jenny Wright) in den dunklen Himmel. Dabei sinniert sie über die Klänge der Nacht, die sie dank ihrer geschärften... weiter
David LaChapelle stellt in seinem Debütfilm "Rize - uns hält nichts auf" zwei Trends in Los Angeles vor: Krumping und Clowning. Der Zuschauer erlebt atemberaubende... weiter