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Vom Comic auf die Leinwand
Filmreporter.de: Die besten Superhelden-Filme
Seit Ende der 1990er Jahre sind Superhelden von der Leinwand nicht mehr wegzudenken. Galten die Bilderwelten vieler Comic-Vorlagen früher als unverfilmbar, scheint es inzwischen dank aufwendiger Digital-Effekte keine Grenzen zu geben. Besonders die kommerziell führenden Comic-Verlage Marvel und DC bieten einen Kosmos von Charakteren, die nur darauf warten, auf der Leinwand ein neues Zuhause zu finden. Da ist es für Filmreporter.de an der Zeit zurückzublicken, und die besten zehn Superhelden-Filme vorzustellen.
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Blade 2
Blade
Auch wenn viele
Bryan Singers "
X-Men" als Initialzünder der zahlreichen Superhelden-Filme der 2000er Jahre betrachten, macht im Grunde ein anderer Held aus dem
Marvel-Universum den Anfang. So bringt
Stephen Norrington bereits 1998 Vampirjäger "
Blade" auf die Leinwand. Obwohl der Film dem Horror-Genre zuzuordnen ist, weist der von
Wesley Snipes gespielte Protagonist die typischen Merkmale eines Superhelden auf. So ist er als Halb-Vampir mit übermenschlichen Kräften ausgestattet und nutzt diese nur, um das Böse zu bekämpfen.
Obwohl der Film keinen allzu komplexen Plot bietet, besticht er in erster Linie durch die düstere, trostlose Atmosphäre, die die Gefühlskälte des Protagonisten spiegelt. Norrington zeichnet die Welt der Vampire als urbane Subkultur, die mehr oder weniger unbemerkt in der Welt der Menschen existiert. Der Erfolg an den Kinokassen ermöglicht mehrere Fortsetzungen. Während der dritte Teil "
Blade: Trinity" nahezu alle Qualitäten der Vorgänger vermissen lässt, inszeniert
Guillermo del Toro einen würdigen Nachfolger. Und sein "
Blade 2" wird nicht der einzige Superhelden-Film des mexikanischen Regisseurs bleiben.
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Hellboy - Director's Cut
Hellboy
Mit der Verfilmung von "
Hellboy" erfüllt sich
Guillermo del Toro einen lang gehegten Traum. Die Figur ist seit Jahren sein Lieblingsheld. So will er unbedingt derjenige sein, der ihn auf die Leinwand bringt. Obwohl der Titelheld weder zu
Marvel noch
DC, sondern zum wesentlich kleineren Comic-Verlag
Dark Horse gehört, besitzt Hellboy viele eingeschworene Fans. Diese sind mit del Toros Umsetzung überaus zufrieden. Zu Recht, denn man merkt sowohl dem ersten, als auch dem zweiten Teil "
Hellboy - Die goldene Armee" in nahezu jeder Szene an, welch hohen Stellenwert der Held in del Toros Fan-Herz einnimmt.
Hellboy gehört auch deshalb zu den besten Superhelden-Filmen, da sich die Figur wohltuend vom Gros der übermenschlichen Kollegen abhebt. Es fängt bereits damit an, dass er kein Mensch, sondern ein Dämon ist. Allerdings hat er sich gegen seine Bestimmung entschieden, die Welt zu vernichten. Stattdessen genießt der rote Riese mit den abgeschliffenen Teufelshörnern seine Zigarren sowie ein kühles Dosenbier und schmettert mit Amphibienfreund Abe Sapien Liebeslieder im Vollrausch, um seinen Kummer zu überwinden. Hellboy ist eben ein Dämon wie du und ich und gehört nicht zuletzt dank
Ron Perlmans gelungenem Spiel zu den besten Leinwand-Superhelden.