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Jetzt gehts an die Nieren!
Filmreporter.de: Die besten Film-Bösewichte
Jeder Leinwand-Held braucht einen ebenbürtigen Antagonisten. Was wäre Sherlock Holmes ohne Professor Moriarty? Superman wäre ohne Lex Luthor gelangweilt. Nicht selten stiehlt der Schurke dem Helden die Show, übt das Böse doch eine größere Faszination auf uns aus. Um der dunklen Seite der Macht gebührenden Tribut zu zollen, unternimmt Filmreporter.de eine Reise ins Herz der Finsternis und stellt die zehn besten Bösewichte vor.
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Michael Fassbender in "X-Men: First Class"
Magneto
Unsere Top Ten der besten Schurken beginnt mit einem Charakter, der in der Welt der Comics schon seit Jahrzehnten einer der faszinierendsten Bösewichte ist: Magneto. Als größter Widersacher der
X-Men ist er keinesfalls ein plumper Schurke, sondern ein vielschichtiger Charakter, dessen Hass auf die Menschen durchaus nachvollziehbar ist. Dank
Bryan Singers Verfilmungen der X-Men-Comics haben wir auf der Leinwand ebenfalls einen Eindruck davon bekommen. Schon zu Beginn des ersten Teils wird deutlich, dass Magneto alias Eric Lensherr von Kindheit an mit dem Hass und der Ignoranz der Menschen zu kämpfen hat. Einerseits aufgrund seiner jüdischen Herkunft, andererseits weil er ein Mutant mit übermenschlichen Kräften ist.
Charakterdarsteller
Ian McKellen hat als Magneto eine hervorragende Leistung abgeliefert. Zu einem der besten Film-Schurken wird der Charakter jedoch erst durch
Michael Fassbenders unwiderstehliche Interpretation des jungen Eric Lensherr in
Matthew Vaughns "
X-Men: Erste Entscheidung". Der talentierte Darsteller macht aus der Figur eine facettenreiche Persönlichkeit, dessen Pfad in die Dunkelheit zu jedem Zeitpunkt nachvollziehbar bleibt. So interessant die Helden dieser Comic-Verfilmung auch sind, gebannt ist man als Zuschauer vor allem von der Entwicklung des Schurken. Und das, obwohl er irgendwann nur noch mit einem roten Helm aus dem Haus geht.
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Darth Vader (Star Wars Episode 4 - Eine neue Hoffnung (AKA Krieg der Sterne))
Darth Vader
Ein Schurke der auf seinen Helm ebenso wenig verzichten kann wie Magneto, ist Darth Vader (gespielt von
David Prowse). Die Faszination für diesen üblen Zeitgenossen besteht zu einem guten Teil darin, dass man lange nicht weiß, wer sich unter der Maske verbirgt. Da es tatsächlich noch Menschen geben soll, denen die Worte "Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis" nichts sagen, soll an dieser Stelle nichts über seine Herkunft verraten werden. Nur so viel: Als es in "
Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück" soweit ist, sehen wir ihn mit ganz anderen Augen.
Auch wenn die Jahre später erschienene Vorgeschichte Darth Vaders in den "
Star Wars"-Prequels der Figur nicht gerecht wird, bleibt der Schurke im pechschwarzen Kostüm eine zeitlos klassische Figur der Kinogeschichte. Dazu trägt auch die unverwechselbare musikalische Untermalung von
John Williams bei, der für den Bösewicht ein eigenes Thema komponiert hat. Schon die ersten Takte reichen, um uns Darth Vaders unverwüstlichen Status in der Kino-Historie eindrucksvoll in Erinnerung zu rufen.