© Sydney Film Festival
Während Cannes derzeit in aller Munde ist, bereitet man sich in Sydney auf das nächste Film Festival vor. Am heutigen 14. Mai 2009 wurde das breit gefächerte Programm für das 56. Sydney Film Festival bekannt gegeben. Vom 3. bis zum 14. Juni stehen nicht nur australische Spielfilme im Zentrum, sondern auch internationale Produktionen. Als Eröffnungsfilm wird Ken Loachs romantisch-humorvoller Thriller "Looking for Eric" gezeigt. Im offiziellen Wettbewerb sind unter anderem Jessica Hope Woodworths "Altiplano", Steve Jacobs' "Disgrace" mit John Malkovich, Sebastián Silvas "La Nana", Nicolas Winding Refn "Bronson" mit Tom Hardy und Steven Soderberghs "The Girlfriend Experience" zu sehen.
14. Mai 2009:
Unter den 12 Wettbewerbstiteln ist die internationale Premiere von Tsai Ming-liangs "Visages" sowie die Weltpremieren von Rachel Wards Regiedebüt "Beautiful Kate" und Khoa Dos "Missing Water". In der Kategorie Australian Feature Film wird Tatia Rosenthals Aminationsfilm "$9.99" mit den Stimmen von Geoffrey Rush und Anthony LaPaglia sowie Andrew Lancasters "Accidents Happen" gezeigt. Unter dem Titel Retrospektive Girls 24/7 laufen neben Agnès Vardas "Cléo from 5 to 7" und "Les Plages d'Agnès" auch Barbara Lodens "Wanda" und Chantal Akermans "Jeanne Dielman, 23 Quai du Commerce, 1080 Bruxelles". In der Sektion Family Films kann man unter anderem Henry Selicks viel versprechende 3D Animation "Coraline" und Thomas Borch Nielsens "Sunshine Barry and The Disco Worm" bewundern. Auch vor der Modewelt macht das Festival keinen Halt und zeigt neben "The September Issue" auch "Valentino: The Last Emperor". Daneben gibt es ein breites Spektrum an internationalen Dokumentationen.
Zudem bereitet man sich in Sydney auf die Vorführungen zu John Woos lang erwartetem Epos "Red Cliff", den Präsentationen von Claire Denis' "35 Shots of Rum", Stephen Frears' "Chéri", Jim Jarmuschs "The Limits of Control", Oliver Hirschbiegels "Five Minutes from Heaven" und Steven Soderberghs "Che" vor. Vor allem aber schaut man gespannt den Festivalbesuchern entgegen. Man hofft, dass trotz der derzeit schwierigen wirtschaftlichen Situation viele Besucher in die Kinos gelockt werden. Hierfür holt man sich prominente Unterstützung durch hochkarätige Gäste wie Teri Hatcher, Steve Jacobs, John Woo, Ted Kotcheff und Sophie Lowe.
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