© Tatjana Niezel/Ricore Text
Am Samstag, den 15. Januar 2011 fand im Bayerischen Hof in München der 38. Deutsche Filmball statt. Deutschlands Filmstars gaben sich die Ehre und Wolke Hegenbarth ("Im Brautkleid durch Afrika") übte auf dem Roten Teppich gar Pirouetten. Oscar-Anwärterin Feo Aladag ("Die Fremde") wollte den Abend vor allem mit "lieben Menschen " und gutem Essen genießen.
17. Jan 2011:
Wie ihre Kolleginnen Karoline Herfurth ("Das Blaue vom Himmel"), Felicitas Woll ("Vater Morgana") und Nova Meierhenrich ("Unter Bauern - Retter in der Nacht"), freute sich Hegenbarth auf einen Walzer mit ihren "Mädls". Florian David Fitz wurde am Abend zuvor für sein Drehbuch zu "vincent will meer" mit dem Bayerischen Filmpreis geehrt: Der "Doctor's Diary"-Darsteller kann sich gut vorstellen, wieder als Autor zu fungieren, wie er am Roten Teppich erzählt. Auch als Regisseur wird er demnächst tätig: "Es sieht so aus, dass ich dieses Jahr tatsächlich einen Film drehen werde. Wir reden aber erst darüber, wenn ich ihn gemacht habe und das Gefühl habe, er ist gut."
Zu Gast waren außerdem Veronica Ferres ("Das Leben ist zu lang"), Christian Ulmen ("3faltig"), Thomas Kretschmann ("Dschungelkind") und Erol Sander ("Liebe ohne Minze"). "Die Superbullen"-Darsteller Tom Gerhardt kam mit Polizeikelle und erklärte, dass für ihn "frei trinken und frei essen" das Schönste am Filmball sei. Auch Andrea Sawatzki ("Klimawechsel") konnte das Essen kaum noch erwarten. Die Schauspielerin schritt als eine der Letzen über den Roten Teppich und war mittlerweile sehr hungrig, wie sie zugab.
Nadja Uhl ("Der Tote im Spreewald") hingegen konnte kaum erwarten, dass die Fernsehkameras wieder abgeschaltet werden: "Dann wird es meistens sehr spannend und schön. Wir sitzen hier im engeren Kreise gerne bis tief in die Nacht." Schirmherr und Bayerischer Ministerpräsident Horst Seehofer freute sich ebenfalls auf die späteren Stunden, besonders auf das traditionelle nächtliche Weißwurstessen: "Nach 12 Uhr, da geht’s in Keller, Weißwurstessen, flaksen, Witze erzählen und ungezwungen sein." Seinen Lieblingswitz wollte er jedoch nicht verraten.
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