© Stefan Huhn/Ricore Text
"Fünf Freunde" feierte am heutigen Sonntag, den 22. Januar 2012 in München seine Deutschlandpremiere. Neben den Hauptdarstellern Valeria Eisenbart ("Wickie auf großer Fahrt 3D"), Quirin Oettl, Justus Schlingensiepen und Neele-Marie Nickel kam auch Regisseur Mike Marzuk ("Rock It!") ins Cinemaxx, um seinen Film vorzustellen. Dieser beruht auf den gleichnamigen Kinderbüchern der britischen Autorin Enid Blyton.
22. Jan 2012:
Die Vier Nachwuchsdarsteller und der Regisseur stellten sich auf dem Roten Teppich ebenso den Fragen von Filmreporter.de wie die Nebendarsteller Johann von Bülow, Armin Rohde und Elyas M'Barek ("Türkisch für Anfänger"). Die größte Aufmerksamkeit zog allerdings Hund Coffey auf sich, der in "Fünf Freunde" das titelgebende Team komplettiert.
Mit kleinen Kunststückchen sorgte er bei den Fans für gute Stimmung. Diese war Armin Rohde nur bedingt anzusehen, der am gestrigen Samstag noch auf dem 39. Deutschen Filmball das Tanzbein schwang. Vom Party-Abend wirkte er noch sichtlich gezeichnet. Ganz anders Kollege M'Barek, der ebenfalls beim Deutschen Filmball zugegen war. Er wirkte völlig ausgeruht, obwohl er nach eigener Aussage ebenfalls bis in die frühen Morgenstunden gefeiert hat: "Eigentlich habe ich es nicht so mit Standardtänzen. Aber auf dem Filmball habe ich mir natürlich Mühe gegeben und bis zum Ende der Feier hat es auch viel Spaß gemacht." Auf die Frage, was "Fünf Freunde" von anderen Kinder- und Jugendgeschichten unterscheide meinte er: "Es ist schlicht und ergreifend der Hund. In kaum einem anderen Kinderstoff, ist der Hund einer der Protagonisten." Dazu ergänzt von Bülow: "Die 'Fünf Freunde' sind die Mutter aller Kinderbuchreihen. Es ist die Urgeschichte einer Freundesbande, die alles mögliche zusammen erlebt."
Regisseur Marzuk hatte trotz der Berühmtheit der Buchreihe, keine Angst der Vorlage nicht gerecht zu werden: "Wir haben die Geschichte behutsam modernisiert und keine übertriebenen Veränderungen vorgenommen. Deshalb musste ich mir keine Sorgen machen." Auf die Frage, weshalb Eisenbart die Richtige für die Hauptrolle gewesen sei, antwortete er: "Für eine Zwölfjährige ist Valeria überaus professionell, ehrgeizig und routiniert. Außerdem hat sie großes schauspielerisches Talent und ist sehr fotogen."
Eine gewisse Routine Eisenbarts zeigt sich auch in ihrer Antwort auf die Frage, wie schwer es ihr gefallen ist, ihre zuvor langen Haare kurz zu schneiden: "Am Anfang war das natürlich sehr schwer. Aber die Rolle war eine große Chance - da mussten die Haare einfach weichen!" Genau wie die Zwölfjährige, haben auch die anderen Kinderdarsteller Nickel, Oettl und Schlingensipen die "Fünf Freunde"-Geschichten erst in Vorbereitung auf ihre Figuren gelesen. Letzterer meinte zudem: "Wir haben für unsere Rollen auch richtige Biografien geschrieben." Dies bestätigte Nickel mit den Worten: "Genau. Außerdem haben wir mit unseren Eltern die Rollen durchgespielt, um zu verstehen, was die Figuren fühlen."
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