© Sony Pictures
Am heutigen Sonntag, den 5. Februar 2012 fand in München die Deutschlandpremiere von "Yoko" statt. Neben Regisseurin Franziska Buch kamen die Darsteller Jessica Schwarz, Tobias Moretti und Justus von Dohnányi ins Mathäser-Kino. Im Mittelpunkt standen jedoch die jungen Hauptdarsteller Jamie Bick, Lilly Reulein und Friedrich Heine sowie der putzige Yeti Yoko, der mit seinen Filmkollegen vor der Kamera posierte.
05. Feb 2012:
Außer den Schauspielern nahm sich auch Kinderbuchautor Knister am Roten Teppich Zeit für die Fragen von Filmreporter.de. "In Asien sind die Yoko-Bücher noch bekannter. Aber auch das deutsche Publikum kann sich auf den Film freuen", so der Autor von "Yoko". Mit dem Film ist er zufrieden. Doch wie fühlt es sich an, seine Figuren für die Verfilmung einer anderen Künstlerin zu überlassen? "Ich habe sorgfältig ausgewählt, wem ich den Stoff in die Hand gebe. Und ich habe immer meine Hand draufgehalten."
Jessica Schwarz spielt im Film die Mutter, vor der Pia (Jamie Bick) und ihre Freunde Yoko im Baumhaus verstecken müssen. Ein Baumhaus hatte Schwarz als Kind zwar nicht. Manche Sache hat sie vor ihren Eltern aber durchaus versteckt: "Süßigkeiten, Panini-Bilder oder Silvesterkracher. Da war ich bei meinen Klassenkameraden natürlich immer die Heldin, wenn ich so etwas hatte." Über die Arbeit mit den Kinderdarstellern sagt die Schauspielerin: "Wir müssen ein gutes Verhältnis haben, das ist das Wichtigste. Das fällt mir überhaupt nicht schwer. Ich habe großen Respekt für diese kleinen Wesen am Set bei all der Aufregung, die so ein Dreh mit sich bringt. Es gab noch kein Filmkind, bei dem ich dachte: das ist aber doof".
Lilly Reulein versteckt vielleicht mal schlechte Noten vor ihren Eltern. Friedrich Heine erwidert auf die Frage, was er vor Mama und Papa verbirgt grinsend: "Das kann ich hier doch nicht sagen." Mit der jungen Schauspielkarriere vor Klassenkameraden anzugeben, vermeiden die Kids. "Da gibt es zu viel Neid. Eine Freundin von mir hat auch beim "Yoko"-Casting mitgemacht, die ist jetzt sehr neidisch."
Auch Tobias Moretti arbeitete gerne mit Jamie, Lilly und Friedrich zusammen. "Das tollste an der Arbeit mit den drei Kindern war, dass sie sie selbst sind. Das sind nicht irgendwelche Pseudo-Profi-Filmkinder. Sie spielen ihre Rollen mit großer Natürlichkeit." Im Film spielt er den Bösewicht, der Yoko fangen und ausstopfen will. Ihm fiel es nicht wirklich schwer, gemein zu den Kindern zu sein. Grinsend meint er: "Es ist doch jedermanns Traum, nervige Kinder zu quälen."
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