Vor dem mit vielen Prominenten angereicherten Publikum moderierten
Blickpunkt:Film-Chefredakteur Ulrich Höcherl und
TELE 5 -Moderator Steven Gätjen die Diskussion. Um den Zuschauern die Werke der anwesenden Gesprächsteilnehmer in Erinnerung zu rufen, wurde Ausschnitte von deren Filmbeiträge vorgeführt. Zavelberg betonte, dass er in der Runde noch am wenigsten Erfahrung habe. Zudem sei er als Fernsehregisseur mehr Handwerker als Künstler, da eine Fernsehserie einen eher logistischen Aufwand und ein noch engeres Zeitfenster als der Spielfilm habe. Trotzdem sei er natürlich stolz auf den großen Erfolg seiner Krimiserie "
Alarm für Cobra 11 - Die Autobahnpolizei".
Auf die Frage an Sönke Wortmann, in wie weit Kunst und Kommerz vereinbar sind, antwortete der Regisseur, dass sich das immer die Waage halten müsse. Schade fände er allerdings die Tendenz der vielen Fortsetzungen im Kino, die nicht immer für Qualität sprächen. Einen besonderen Auftritt hatte
Hannelore Elsner, die sich aus dem Publikum zu Wort meldete. Die Darstellerin hielt ein Plädoyer für Nachwuchsschauspieler. Diese sollten ihrer Meinung nach viel früher die Möglichkeit haben, mit großen Regisseuren zusammenarbeiten zu können.
Stefan Huhn/Filmreporter.de