Ankläger gesellschaftlicher Missstände
veröff. 17. Juli 2010
Fatalist und Menschenfreund Fritz Lang
Fritz Lang ("
Metropolis") behauptete immer, sein filmisches Schaffen habe nichts mit seinem Leben zu tun. Spätestens seit der Entdeckung Langs durch die Regisseure der
Nouvelle Vague, gilt er als großer Meister des Kinos. Warum seine Negation der Verbindung von Leben und Kunst? Spricht daraus die Angst eines Künstlers, sich den Menschen auf einem Servierteller zu präsentieren, sich zu entblößen? Merkwürdigerweise erreichte Lang genau das Gegenteil. Unzählige Interpreten haben sich seinem immensen Werk gewidmet, nicht wenige erkannten etliche Verbindungslinien zwischen Person und Werk. Hier ein Versuch die Person Fritz Langs aus seinem Werk zu beschreiben.
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Ein Österreicher erobert die Leinwand
veröff. 4. Juli 2010
Multitalent Gunther Philipp
Er war Schwimmer, genauer gesagt hielt er 14 Jahre lang den Rekord im 100-Meter-Brustschwimmen. Er war Arzt, Psychologe und Philosoph. Er war Kabarettist und Moderator. Er besaß einen eigenen Motorsport-Rennstall und fuhr in der
Gran Turismo-Klasse. Vor allem aber war er Schauspieler, er lebte für die Bühne und die Kamera. Wenn man über den Österreicher
Gunther Philipp reflektiert, kann das leicht in Übertreibungen enden. Tatsächlich war der beliebte Kino- und Fernsehdarsteller all das und noch einiges mehr.
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Sissis Fluch
veröff. 20. Juni 2010
Ewiger Kaiser Karlheinz Böhm
Eine Rolle macht den Sohn des berühmten Dirigenten schlagartig weltberühmt. Als Kaiser Franz glänzt
Karlheinz Böhm in den fünfziger Jahren an der Seite von Roy Schneider in der "
Sissi"-Trilogie und wird danach auf das Image des sauberen Strahlemans festgelegt. Um sich davon zu befreien, spielt er in "
Augen der Angst" einen psychopathischen Serienkiller. Der Imagewechsel gelingt, auch wenn Böhm in Deutschland mit einem Bann belegt wird. Ende der siebziger Jahre kehrt Böhm dem Film den Rücken und findet eine neue Aufgabe. Als Botschafter der Menschlichkeit kämpft er gegen Unrecht und Armut.
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"Niemand weint so schön"
veröff. 6. Juni 2010
Traurig lächelnde Maria Schell
Maria Schell gehört mit
Marlene Dietrich und
Romy Schneider zu den wenigen deutschsprachigen Schauspielerinnen, für die das Etikett Weltstar gerechtfertigt ist. Die Karriere dieser Schauspielerinnen beginnt im deutschsprachigen Film - aber auch die restliche Welt kam nicht umhin, sich von ihren beruflichen Qualitäten, dem Zauber ihrer Wesen und dem Glanz ihrer Schönheit faszinieren zu lassen. Bereits als Jugendliche in vielen Filmen zu sehen, spielte sie schon bald an die Seite von zahlreichen Hollywoodgrößen
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Monolith des deutschen Kinos
veröff. 21. Mai 2010
Idealist Bernhard Wicki
Zwei Filme machen
Bernhard Wicki zu einem Regisseur von Weltrang. "
Die Brücke" schlägt 1959 wie ein Donnerschlag ein. Mit "
Das Spinnennetz", seinem letzten Werk, verabschiedet sich der Filmemacher 1989 vom Kino und erregt wieder so viel Aufsehen wie sein Meisterwerk 30 Jahre zuvor. Beide Filme zeigen, dass Wicki nicht nur ein herausragender Filmemacher ist, sondern auch eine Künstlerpersönlichkeit im Dienste des Humanismus.
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Charakterdarstellerin Hilde Krahl
veröff. 25. April 2010
Spröde Wiener Schönheit
Hilde Krahl wird am 10. Januar 1917 als Hildegard Kolacný in Brod an der Save (Kroatien) geboren. Vater Alois Kolacný ist ein Wiener Eisenbahningenieur, Mutter Paula (geb. Kolb) Kroatin mit schwäbischen Vorfahren. Sie wächst in Wien auf. Nach dem Abitur 1935 beginnt Hilde in der Klavierklasse der Musikakademie ihr Studium, wechselt aber bald zur Schauspielschule Lambert-Offer, die sie 1936 erfolgreich abschließt. Noch im selben Jahr beginnt Krahls lange Schauspielkarriere in Theater, Kino und Fernsehen.
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