| Bürg. Name | Bernard Schwartz | ||
| Alias | Anthony Curtis; Boinie | ||
| Geboren | 03. Juni 1925 | ||
| Beruf | Darsteller | ||
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Tony Curtis wird als Bernard Schwartz 1925 als Sohn ungarischer Juden in New York geboren. Seiner Einberufung zur US-Marine folgt eine schwere Verwundung auf der Pazifikinsel Guam. Nach seiner Genesung wird er Zeuge eines historischen Ereignisses: Die japanische Kapitulation in der Bucht von Tokio, die das offizielle Ende des Zweiten Weltkriegs markiert, erlebt er aus einer Meile Entfernung. Zurück in der Heimat werden Talentsucher wegen seines guten Aussehens auf ihn aufmerksam, er erhält einen Vertrag bei den Universal Studios. Als Reaktion auf eine unbedeutende Nebenrolle in "Gewagtes Alibi", bekommt der 25-jährige etliche Fanbriefe. Daraufhin legt sich Schwartz einen Künstlernamen zu. Unter dem Pseudonym Anthony Curtis beginnt er eine steile Schauspielkarriere, wird Idol und Stilikone einer ganzen Generation. Der sogenannte "Curtis Cut", die mit Pomade gebändigte Haartolle, wird Jahre später von Elvis Presley übernommen. Als erster Schauspieler überhaupt handelt Curtis - zusätzlich zu seiner Gage - eine Beteiligung an den Einspielergebnissen seiner Filme aus. In Den 1980er Jahren wird seine Drogen- und Alkoholsucht intensiv von den Medien begleitet, immer wieder gerät er in Negativschlagzeilen. Es folgt ein Lebenswandel, der in einer erfolgreichen Zweitkarriere als Maler gipfelt. Für Curtis' Bilder werden sechsstellige Beträge bezahlt, 2005 nimmt das New Yorker Museum of Modern Art eines seiner Werke in die Dauerausstellung auf. 2007 erholt sich Curtis von einer schweren Krankheit. Seither ist er jedoch auf einen Rollstuhl angewiesen. Curtis ist der wohl bekannteste Schauspieler, der nie mit einem Oscar ausgezeichnet wurde.
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