Vita
Gisela Uhlen hieß ursprünglich wie ihr berühmter Onkel
Max mit Nachnamen Schreck. Sie entscheid sich für das Pseudonym Uhlen, weil der Name Schreck zwar zu dem Furcht einflößendem "
Nosferatu"-Darsteller, nicht aber zu einer schönen jungen Tänzerin und Bühnendarstellerin passte. Die meisten Filme, in den Uhlen in den ersten Jahren ihrer Karriere mitwirkte, waren entweder nationalistisch angehaucht ("
Annemarie. Die Geschichte einer jungen Liebe"), oder es handelte sich um richtige Nazi-Propagandafilme ("
Ohm Krüger"). Nach dem Krieg spielte sie zunächst wieder Theater. Später war sie in mehreren
Edgar-Wallace-Filmen zu sehen. 1979 bekam Uhlen für ihre Rolle in
Rainer Werner Fassbinders "
Die Ehe der Maria Braun" den Bundesfilmpreis in Gold. In den 1990ern war sie in der Fernsehserie "
Forsthaus Falkenau" zu sehen. Sie schrieb drei Bücher über ihr Leben und war sechs Mal verheiratet. Gisela Uhlen starb 2007 in Köln.