Vita
Peter Fonda entscheidet sich früh, in die Fußstapfen seines Vaters
Henry Fonda zu treten. Nach dem Schauspielstudium beginnt er seine Karriere auf der Bühne. Zu Beginn der 1960er Jahre folgen erste Kinoauftritte, wobei Fonda vorwiegend als romantischer Held zu sehen ist - so auch in "
Tammy and the Doctor". Unter der Regie von
Roger Corman dreht der Schauspieler 1966 "
Die wilden Engel" und legt damit den Grundstein für seinen Ruf als Hollywood-Rebell, der mit Cormans "
The Trip" bestätigt und
Dennis Hoppers "
Easy Rider" seinen kultigen Höhepunkt erlebt.
Mit dem Western "
Der weite Ritt" debütiert Fonda auch als Regisseur. Nach einem Karriereknick in den 1970er und 1980er Jahren gelingt ihm 1997 mit "
Ulee's Gold" ein beachtliches Comeback. Für das Drama um einen Vietnamveteranen, der mit den Problemen seiner drogenabhängigen Schwiegertochter und seines inhaftierten Sohnes zurechtkommen muss, wird Fonda für den
Oscar als bester Hauptdarsteller nominiert. Zwei Jahre später überzeugt er an der Seite von Terence Stamp in
Steven Soderbergh ambitioniertem Krimidrama "
The Limey".
Fonda kommt als Kind beinahe ums Leben. Als er mit elf Jahren mit einer Waffe spielt, schießt er sich aus Versehen in den Bauch und wird lebensgefährlich verletzt. Jahre später erwähnt er den Vorfall gegenüber
John Lennon und
George Harrison. Seinen in diesem Zusammenhang geäußerten Satz "Ich weiß, wie es ist, tot zu sein" ("I know what it's liket to be dead") nutzt Lennon für seinen Song "She Said She Said" aus dem Album "Revolver".