| Geboren | 28. September 1912 | Gestorben | 14. Januar 1977 |
| Beruf | Darsteller | ||
Peter Finch begann seine Karriere am Theater. Seine erste Rolle auf der Leinwand übernahm er 1938 in "Dad and Dave Come to Town". Den Brettern, die die Welt bedeuten, kehrte der Schauspieler jedoch schnell den Rücken. Er litt unter einer ausgeprägten Bühnenangst. Entdeckt wurde er von Laurence Olivier, bei dem er sich auf eine ungewöhnliche Art und Weise bedankte. Er begann nämlich eine Affäre mit Oliviers damaliger Frau Vivien Leigh. 1950 feierte Finch sein Hollywood-Debüt. Seine erste Hauptrolle spielte er 1956 in "Marsch durch die Hölle". Seine Verkörperung des homosexuellen Arztes Dr. Daniel Hirsh in John Schlesingers Drama "Sunday Bloody Sunday" brachte Finch 1972 seine erste Oscarnominierung. Leider konnte Finch den begehrten Filmpreis nie persönlich in Empfang nehmen. Er starb unerwartet im Alter von 60 Jahren, als er sich 1976 auf einer Werbetour für sein Projekt "Network" befand. Für die Rolle des verrückten Howard Beale wurde er posthum für den Oscar nominiert, und gewann ihn schließlich. Seine Witwe Eletha Finch nahm den Preis für ihren verstorbenen Mann entgegen. Finch ist damit der erste und bislang einzige Schauspieler, der nach seinem Tode einen Oscar gewann.
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