| Geboren | 21. Juli 1955 | ||
| Beruf | Regisseur, Drehbuch | ||
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Lange Einstellungen sind das Markenzeichen von Béla Tarr, der seine Wurzeln im Sozialistischen Realismus hat. Seine Fernsehadaption von "Macbeth" aus dem Jahr 1982 kommt mit nur zwei Einstellungen aus. Wie bei all seinen Filmprojekten seit 1988 arbeitet er auch bei "The Turin Horse" mit Schriftsteller László Krasznahorkai als Koautor zusammen. 1994 verfilmte Tarr dessen Roman "Satanstango", seinen wohl bekanntesten Film.
Wiederholt kündigte Tarr an, "The Turin Horse" werde sein letzter Film sein. Auf der Berlinale 2011 wird der Film mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet. Für sein Gesamtwerk wird er zudem Ende 2011 mit dem Konrad-Wolf-Preis der Berliner Akademie der Künste ausgezeichnet.
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