Vita
Er gilt auch heute noch als Spezialist für Verfilmungen von Mafiamachenschaften, Korruption und Machtmissbrauch. Diesen Ruf wird Francesco Rosi nach seinem ersten großen Erfolg, "Die Herausforderung" 1958 nicht mehr los. Sein Handwerkszeug erlernte der Neapolitaner als Regieassistent und Drehbuchautor unter dem wachsamen Auge von
Luchino Visconti,
Michelangelo Antonioni und
Mario Monicelli. In den 1960er und 1970er Jahren entstehen Rosis eindrucksvollste Werke. Gemeinsam mit dem italienischen Schauspieler
Gian Maria Volonté dreht der Regisseur gleich vier Filme mit sozialkritischem Hintergrund. Auch versammelt er weitere internationale Stars um sich, wie
John Turturro,
Philippe Noiret,
Michele Placido und
Rupert Everett. Allerdings schließen Rosis letzte Werke nicht mehr an seinen früheren Erfolg an. Im Jahr 2008 wird der Regisseur und Drehbuchautor auf der Berlinale mit dem Goldenen Ehrenbären für sein Lebenswerk ausgezeichnet.