| Bürg. Name | Walter E. Disney | ||
| Geboren | 05. Dezember 1901 | Gestorben | 15. Dezember 1966 |
| Beruf | Regisseur, Produzent | ||
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Walter Elias Disney wächst als Sohn eines Bauunternehmers mit vier Geschwistern auf einer Farm im US-Bundesstaat Missouri auf. Früh interessiert sich der Junge fürs Zeichnen und nimmt Kunstunterricht. Nach dem Ersten Weltkrieg, in dem er als Ambulanzfahrer in Frankreich dient, arbeitet er mit dem Zeichner Ub Iwerks zusammen. Die beiden zeichnen Werbefilme, später die Kurzfilmreihe "Alice Comedies". 1927 entsteht die Zeichentrickfigur Micky Maus und bald darauf weitere erfolgreiche Disney-Charaktere wie Donald Duck.
1937 erscheint Disneys Zeichentrick-Verfilmung des Grimm-Märchens "Schneewittchen und die sieben Zwerge". Der Filmemacher erhält für den animierten Spielfilm seinen ersten Oscar. Es folgen heutige Zeichentrickklassiker wie "Bambi" (1942), "Cinderella" (1950) und "Alice im Wunderland" (1951). Disney dreht ab den 1950er Jahren auch nicht minder erfolgreiche Dokumentarfilme wie "Geheimnisse der Steppe" (1955) über die Tierwelt Afrikas. Zu dieser Zeit ist er auch als Fernsehmoderator seiner Filme und Serien zu sehen. Privat und vor der Kamera beschäftigt sich der inzwischen weltweit bekannte Regisseur mit Technik-Themen wie Raumfahrt und Kernenergie. Der erste Disneyland- Vergnügungspark wird vom Gründer selbst am 17. Juni 1955 eröffnet. Er dreht weiterhin Zeichentrickfilme, darunter "Mary Poppins", der 1965 mit fünf Oscars ausgezeichnet wird. 1966 stirbt Walt Disney an Lungenkrebs.
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