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Gwyneth Paltrow (Cannes 2008)
Eine, die sich nicht beirren lässt

Kühle Schönheit: Gwyneth Paltrow

Ihr Vorname stellt ihre europäischen Fans vor ein echtes Problem. Da wünscht man sich fast, Gwyneth Paltrow wie ihre Freunde einfach Gwyn oder Gwynnie nennen zu dürfen. Der Name entstammt dem Walisischen und bedeutet "vom Glück verwöhnt". Ja, das ist sie mittlerweile. Gwyneth ist mit dem Coldplay-Sänger Chris Martin verheiratet, mit dem sie zwei Kinder hat. Zuvor hat sie Brad Pitt und Ben Affleck gedatet. Und einen Oscar hat sie auch schon in der Vitrine.
Von  Tatjana Niezel/Filmreporter.de,  3. Mai 2010

Hook

Hook

Familienbande
Eigentlich ist es kein Wunder, das Gwyneth beim Film gelandet ist. Schließlich kommen ihre Eltern schon aus der Unterhaltungsbranche. Vater Bruce war ein erfolgreicher Film- und Fernsehproduzent. Mutter Blythe Danner ist Schauspielerin. Unter anderem spielte sie die Ehefrau von Robert de Niro in "Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich". Nach der Schule schrieb sich Gwyneth an der University of California in Santa Barbara ein, um Kunstgeschichte zu studieren. Dass aus ihr keine Kunsthistorikerin wurde, sondern ein Hollywoodstar, haben wir ihrem Patenonkel zu verdanken. Steven Spielberg gab ihr 1991 die Rolle der jungen Wendy in seiner Peter-Pan-Verfilmung "Hook". Gwyneth brach ihr Studium ab und konzentrierte sich von nun an wie ihre Mutter völlig auf die Schauspielerei. Ihren jüngeren Bruder Jake Paltrow zog es ebenfalls ins Filmgeschäft. Er arbeitet als Regisseur und Produzent.

Gwyneth Paltrow

Gwyneth Paltrow

Love Interests
1995 lernte sie bei den Dreharbeiten zu David Finchers Schocker "Sieben" Hollywood-Beau Brad Pitt kennen. Das Paar war von 1995 bis 1997 zusammen und sogar verlobt. Doch kurz vor der Hochzeit kam die Trennung. In Interviews gestand Gwyneth, dass am Tag der Trennung ihr Herz gebrochen sei, und dass ihr Leben nie wieder so sein werde, wie zuvor. Doch Gwyneth lässt sich nicht unterkriegen. Obwohl ihr Aussehen anderes vermuten lässt. Die vornehme Blässe, die große, schlanke Figur lassen sie leicht zerbrechlich wirken. Doch sie zerbrach weder an der gescheiterten Beziehung zu Brad, noch an der drei Jahre dauernden On-Off-Geschichte mit Ben Affleck. Sie konzentrierte sich vielmehr auf ihre Karriere. 1998 bekam sie die Rolle der Viola de Lesseps in der Romantikkomödie "Shakespeare In Love". Sowohl das Kinopublikum als auch die Kritiker waren von ihrer Leistung begeistert. Es hagelte Auszeichnungen, unter anderem einen Oscar, einen Golden Globe und den MTV Movie Award für den besten Filmkuss mit Joseph Fiennes. Bis zu diesem bisher größten Erfolg war Gwyneth mit Winona Ryder befreundet. Doch diese beschuldigte sie anschließend, ihr die Rolle der Viola weggeschnappt zu haben.

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