Maler, Dealer und mutierte Krake
veröff. 16. Mai 2010
Chamäleon Alfred Molina
Alfred Molina ("
Spider-Man 2") ist als Schauspieler prägnant. Dennoch fällt es schwer, sich an ihn zu erinnern. Ein Widerspruch? Keineswegs. Diese Tatsache ist der großen Wandelbarkeit des Künstlers geschuldet. Der britische Schauspieler ist ein menschliches Chamäleon. Man kennt ihn, aber man erkennt ihn so schnell nicht wieder. Das ist auch schwierig, denn welche Gemeinsamkeit gibt es schon zwischen einem iranischen Patriarchen, der seine Frau entführt und einem verrückten Dealer? Molina begründet seine Wandlungsfähigkeit mit seinem multikulturellen Hintergrund.
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Von Aliens und Replikanten
veröff. 9. Mai 2010
Filmvisionär Ridley Scott
Wovon träumt
Ridley Scott? Sicher ist, dass der Regisseur düstere Zukunftsszenarien realisiert. Er macht die schwarzen Tiefen des Alls zum Ort, an dem die Monster aus unseren Alpträumen Realität werden. Die Stadt der Engel verwandelt er in einen Moloch der Trostlosigkeit, in der unsere Menschlichkeit in dreckigen Gassen zu versinken droht. "
Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" und "
Der Blade Runner" sind Scotts Werke. Andere Science-Fiction müssen sich auch an ihnen messen lassen.
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Eine, die sich nicht beirren lässt
veröff. 3. Mai 2010
Kühle Schönheit: Gwyneth Paltrow
Ihr Vorname stellt ihre europäischen Fans vor ein echtes Problem. Da wünscht man sich fast,
Gwyneth Paltrow wie ihre Freunde einfach Gwyn oder Gwynnie nennen zu dürfen. Der Name entstammt dem Walisischen und bedeutet "vom Glück verwöhnt". Ja, das ist sie mittlerweile. Gwyneth ist mit dem Coldplay-Sänger
Chris Martin verheiratet, mit dem sie zwei Kinder hat. Zuvor hat sie
Brad Pitt und
Ben Affleck gedatet. Und einen Oscar hat sie auch schon in der Vitrine.
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Blut in allen Facetten
veröff. 3. Mai 2010
Zombie-Opa George A. Romero
1968 war in vieler Hinsicht ein markantes Jahr. Neben den weltweiten Aufständen, Protesten und Studenten-Unruhen, gab es noch eine weitere Revolution: die der Zombies! Auslöser war Regisseur
George A. Romero, der mit seinen Untoten das verstaubte Genre revolutionierte. Zombies waren plötzlich keine mysteriösen Zauberpuppen mehr, es waren tote Menschen, die nicht durch ihren Verstand sondern einzig durch ihren Hunger auf Frischfleisch angetrieben wurden. Bis heute hat Romero nichts an diesem Konzept verändert. Er blieb sich, seinem Lieblingsgenre und seinen Zombies treu.
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Entertainer wird Filmstar
veröff. 28. April 2010
Nice Guy Greg Kinnear
Greg Kinnear ("
Flash of Genius") fällt eigentlich nicht besonders auf. Wenn man sich die Liste der Filme ansieht, in denen er mitgespielt hat, ist man schon erstaunt. Ach, da war er auch dabei? Oder hätten sie gewusst, dass der smarte Greg schon 1998 der Nebenbuhler von
Tom Hanks in "
E-Mail für Dich" war? Wenn man sich Greg heute anschaut, könnte man denken, ach, hätte sich
Meg Ryan doch bloß für ihn entschieden. Mittlerweile ist auch seine Filmkarriere richtig ins Rollen geraten.
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Eine Familiengeschichte, Italien und seine Kinder
veröff. 26. April 2010
Giuseppe Tornatores Ode an Sizilien: "Baarìa"
Die meisten Regisseure drehen Filme, die wenig bis gar nichts mit ihrer eigenen Biografie zu tun haben. Sie drehen Filme, um ein bisschen Abstand von ihrem Leben zu bekommen, um in eine völlig fremde Welt einzutauchen. Nicht so
Giuseppe Tornatore. Der am 27. Mai 1956 im sizilianischen Bagheria geborene Regisseur lebte bis zu seinem 28. Lebensjahr in seiner Heimatstadt. Er wurde von ihr geprägt, vom Lebensstil ihrer Einwohner, der Kultur sowie den Gebräuchen und Sitten. Und genau dieser Stadt widmet er rund 50 Jahre später einen Film: "
Baarìa - eine italienische Familiengeschichte".
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