Fast besessen von seiner Penibilität sitzt ein kleines, hageres Männlein am Tisch. Es möchte die perfekte Blüte herstellen, einen zum Täuschen echten Dollar-Schein. So lautet die Anordnung der nationalsozialistischen Lagerleitung. Karl Markovics setzt als Salomon Sorowitsch in "Die Fälscher" alles daran, den Befehl seiner Unterdrücker zu erfüllen. Er will überleben. In Stefan Ruzowitzkys Drama ist er der Beste in dem, was er tut. Auch im echten Leben ist Markovics um Qualität bemüht. Vor allem seine Entschlossenheit und die stoische Ruhe, mit der er sein Leben angeht und reflektiert, zeichnen den 46-jährigen Schauspieler aus.
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Sie sträubt und wehrt sich, sie rebelliert und äußert in Interviews rüde Statements. So will sie gekündigt werden. Die Rede ist von der jungen, aufmüpfigen Jessica Biel, die nach vier Staffeln "Eine himmlische Familie" genug von Friede, Freude und Eierkuchen hat. Sie will endlich raus und frei sein, ihr eigenes Leben führen, vielleicht sogar frivole Rollen annehmen, wenn ihr danach ist. Jedenfalls weit weg von den konservativ-religiösen Fesseln der erfolgreichen Familienserie. Oben-Ohne-Bilder, halbnackte Aufnahmen der sonst so braven Mary Camden, verhelfen Biel im Jahr 2000 zum ersehnten Rauswurf.
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Komik, Regie, Schauspiel
Esther Schweins hat viele Talente
Esther Schweins lässt sich in keine Schublade stecken. Sobald man glaubt, sie auf eine Sparte der Unterhaltungsindustrie festlegen zu können, startet sie ein neues Projekt oder zeigt eine andere Facette. Das Geheimnis ihres Erfolges hat damit zu tun, dass sie sich bei von getroffenen Entscheidungen nicht abbringen lässt. Weder Schauspiellehrer, noch Freunde oder Naturkatastrophen können die Künstlerin aufhalten. Am Ende geht sie wieder ihren Weg.
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Personifizierte Bodenständigkeit
Hilary Swank war kein Million Dollar Baby
Sie ist ein besonderer Hollywood-Star. Hilary Swank wird oft als ausgereifte Charakterdarstellerin bezeichnet. Zwei Oscar-Trophäen hat sie bereits bekommen, immer wieder traut sie sich an anspruchsvolle Rollen. Dennoch bleibt die Schauspielerin bodenständig. Sie wächst in einer Wohnwagensiedlung auf, wird in der Schule als Außenseiter behandelt. Gerade weil sie es nicht immer leicht hatte, weiß sie ihr heutiges Glück umso mehr zu schätzen.
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Zwischen Meditation und Pretty Woman
Spiritueller Richard Gere
Richard Geres Filme gehören zu den erfolgreichen Hollywoodstreifen. Seine Karriere hat im Theater begonnen. Doch bald wird die Traumfabrik auf den Frauenschwarm und talentierten Schauspieler aufmerksam. Mit Rollen in "Ein Mann für gewisse Stunden" und in "Ein Offizier und Gentleman" erobert er die Kinokassen. In leiseren Projekten wie dem poetischen Meisterwerk "In der Glut des Südens" sowie der unkonventionellen Bob Dylan-Biografie "I'm Not There" spielt er gegen sein Image als Sexsymbol an und versucht sich als ernstzunehmender Schauspieler. Der überzeugte Buddhist ist zudem politisch aktiv.
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Unter Beobachtung
Michelle Williams im Glaskäfig
Es ist ein erschreckendes Bild. Ein kleines, blondes Mädchen wird in einer engen, durchsichtigen Zelle eingesperrt. Das Kind ist verwirrt, verängstigt, unfähig zu verstehen, warum es von allen Seiten beobachtet wird. Das Mädchen im Glaskäfig ist Michelle Williams. Den Zuschauern sagt der Name nichts, als sie die 15-Jährige im Science-Fiction-Horror "Species" als Gefangene sehen. Fünfzehn Jahre später hat sich der Bekanntheitsgrad der Darstellerin entscheidend verändert. Im Glaskäfig sitzt sie allerdings weiterhin.
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Edward Norton spricht über seine Abwesenheit auf der Leinwand. Unter anderem war er als Autor beschäftigt. Momentan ist der Schauspieler in "Moonrise Kingdom" zu sehen. weiter
Beim Dreh von "The Paperboy" fühlte sich Zac Efron unwohl. Der Schauspieler musste mehr Haut zeigen als ihm lieb war, wie er auf der Pressekonferenz in Cannes erzählt. weiter
In einem Porträt der New York Times wurde bestätigt, was Boulevardmedien seit langem vermuten. "The Big Bang Theory"-Darsteller Jim Parsons ist schwul. weiter