© Warner Bros.
Eigentlich wollte Felicitas Woll (23) ja Krankenschwester werden, doch dann kam alles anders: 1998 wurde sie in einer Disko entdeckt, gewann vier Wochen später ihr erstes Casting und verpflichtete sich für drei Jahre bei der TV-Serie "Die Camper". "Berlin, Berlin" und die Kinoproduktionen "Mädchen Mädchen!" brachten kurz darauf den Durchbruch und etablierten sie als viel beschäftigte Jungschauspielerin. Wir besuchten Felicitas bei den Dreharbeiten für "Abgefahren", einer romantischen Kinokomödie über den ewigen Kampf der Geschlechter.
© Concorde Filmverleih
Inniglich: Sebastian Ströbel beim Tanz mit Felicitas Woll
Ricore: Hallo Felicitas, hast du neben dem Dreh noch Zeit für dich selbst?
Felicitas Woll: Wir haben meistens nachts gedreht. Ich war dann tagsüber so müde, dass ich nicht viel von München mitbekommen habe. Wenn ich mal unterwegs war, dann in Cafés oder am Isarufer.
Ricore: Bist du auch sonst viel beschäftigt?
Woll: Dieses Jahr ging es schon ziemlich rund. Aber ich habe mich auf einen vollen Terminkalender eingestellt. Es ist ein schönes Gefühl, und deswegen nehme ich mit, was geht.
Ricore: Und dein Privatleben?
Woll: Momentan erkenne ich, was es heißt, privat zurückzustecken. Sich von Familie und Freunden zu distanzieren und fast keine Zeit mehr für sich selbst zu haben. Deswegen werde ich mir nächstes Jahr ein bisschen mehr Freizeit nehmen.
Ricore: Fällt dir diese Distanzierung nicht schwer?
Woll: Ich bin zum Glück ein Mensch, der gut alleine sein kann. Ich bin jetzt seit sieben Jahren im Geschäft und habe mich allmählich an die Einsamkeit gewöhnt. Früher hatte ich starkes Heimweh, heute ist das kein Problem mehr. Ich bin mit meinem Beruf echt zufrieden.
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