© Jean-François Martin/Ricore Text
Lehrstunde in Geldangelegenheiten
Shia LaBeouf hat Wall Street verstanden
© Paramount Pictures
Shia LaBeouf mit Fans in Berlin
Ricore: Haben Sie "Wall Street: Geld schläft nicht", gesehen?
Shia LaBeouf: Sicher. Ich bin ein großer Filmfan und liebe es, Filme zu schauen. "Wall Street" ist einer dieser Filme, die man gesehen haben muss. Er ist ein Klassiker und
Oliver Stone ist einer der besten Filmemacher aller Zeiten.
Ricore: Die reale Wall Street stand in letzter Zeit sehr unter Beobachtung. Wie ist Ihre Beziehung zu den Finanzleuten?
LaBeouf: Ich bin so ziemlich aus jeder Schule geflogen. Aus diesem Grund ist meine Bildung hinsichtlich des Finanzwesens nicht besonders ausgeprägt. Aber ich stamme aus geldhungrigen Verhältnissen, wo man kein Geld hatte und unbedingt welches haben wollte. Ich habe meine Familie ans Geld verloren, insofern habe ich durchaus eine Beziehung zum Geld. Alle diese Wall-Street-Jungs haben auch diesen Hunger.
Ricore: Was halten Sie von Geld?
LaBeouf: Ich habe ein seltsames Verhältnis zu Geld. Ich habe niemals wirklich verstanden, was Geld ist. Daher ist "Wall Street: Geld schläft nicht" zur richtigen Zeit in mein Leben getreten. Ich brauchte den Film nicht nur, um mich über Geld zu informieren.
Ricore: Was meinen Sie damit?
LaBeouf: Geld ist Zeit, Freiheit und `verschaffte einem Optionen. Aber ich habe niemals verstanden, wer das Geld kontrolliert. Ich glaube, das habe ich erst durch den Film gelernt. Und ich sage Ihnen, was ich gelernt habe, ist nicht schön.