© Heiko Thiele/ Ricore Text
Dadaismus hilft
Pilgerin Marianne Sägebrecht
Filmreporter.de war am Set von "
Oma in Roma" an der Münchner Residenz. Dort hatten wir die Möglichkeit, mit Hauptdarstellerin
Marianne Sägebrecht ein Gespräch zu führen. Im Film spielt sie eine Großmutter, die auf eigene Faust zum Vatikan pilgert, um den Papst zu treffen. Unter anderem erzählt uns Sägebrecht, wie die Arbeit mit ihren italienischen Kollegen funktioniert. Zudem verrät sie, ob sie auch privat zum Papst pilgern würde.
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Marianne Sägebrecht und Annette Frier am Set von "Oma in Roma"
Ricore: Macht es Spaß in München zu drehen?
Marianne Sägebrecht: Es ist wundervoll. Ich habe tolle Kollegen, die voller Energie sind. Das Team ist sehr gut zusammengestellt und ich bin sehr glücklich.
Ricore: Wie ist die Residenz?
Sägebrecht: Das ist ein Traum. Da wir die Bereiche in denen wir gedreht haben, noch nicht kannten, waren wir alle etwas zurückhaltend. Bestimmte Strukturen kennt man schon, aber nicht alles. Wir dachten, wir seien in Italien. Es gibt keinen Unterschied.
Ricore: Wann haben Sie zum ersten Mal diese Räume gesehen?
Sägebrecht: Den Kaisersaal kannte ich schon länger. Aber es gibt viele Bereiche der Residenz, in die man nicht ohne weiteres rein darf.
Ricore: Stehen diese Räume im Film für den Vatikan? Gibt es viele Ähnlichkeiten?
Sägebrecht: Absolut. Im Innenbereich haben sie alles ausgelotet. Auch
Giancarlo Giannini hat gesagt, dass er das Gefühl habe, in Italien zu sein. Das ist das Schöne an München.
Ricore: Man sagt ja auch, dass München Italiens nördlichste Stadt sei...
Sägebrecht: Ja, das kann man so sagen.