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Interview

Natalie Portman als Senatorin Amidala
Natalie Portmans favorisierter Männertyp

Ich fühle mich wie ein Baby

Von der 14-jährigen Vertragskillerin in "Léon - Der Profi" bis zur Stripperin in "Hautnah": Mit zarten 23 blickt Natalie Portman bereits auf eine Karriere zurück, um die sie viele ältere Kolleginnen beneiden. Dazwischen hatte sie auch noch Zeit für ein Harvard-Studium. Zu ihren Verflossenen gehören Beau-Kollege Lukas Haas und das mexikanische Sexsymbol Gaël García Bernal. Zur diesjährigen Oscar-Party kam sie in Begleitung ihres neuen israelischen Boyfriends, und dann ist da auch noch "Star Wars" und ihre dritte Runde als Königin bzw. Senatorin Amidala. Glück kann so süß sein...


Traf viele unglaubliche Leute im Star-Wars-Universum

Traf viele unglaubliche Leute im Star-Wars-Universum

Ricore: Mrs. Portman, was unterscheidet den letzten Teil der Saga von den beiden Vorgängern?

Natalie Portman: Im Fokus der Geschichte steht dieses Mal, wie Anakin Skywalker zu Darth Vader wird. Der letzte Teil ist wesentlich düsterer und dramatischer als die Vorgänger. Mir gefällt das sehr. Außerdem habe ich endlich kapiert, wie man völlig ohne Requisiten mit Blue Screen arbeitet! Ich bin mir ja vorher immer wie ein völliger Idiot vorgekommen.

Ricore: Bei einem Fototermin der Zeitschrift Vanity Fair posierten Sie kürzlich mit Ihren "Kindern" Harrison Ford und Carrie Fisher. Wie war das für Sie?


Portman: Sehr komisch! Da war ich mit meinen 23 Jahren, und da stehen diese zwei legendären Stars, die im Film Amidalas Kinder waren. Wir haben sehr gelacht.

Ricore: Gab es Trennungsschmerz am Ende der "Star Wars"-Dreharbeiten?


Portman: Es gibt immer zwei Arten von Gefühlen: die Spannung, endlich was Neues zu machen, eine neue Phase zu beginnen. Und ein wenig Traurigkeit, weil eine schöne alte Phase zu Ende geht. Die drei "Star Wars"-Filme waren insgesamt zehn Jahre meines Lebens, von der Vertragsunterzeichnung bis zur Premiere des dritten Films. Wenn man 23 ist, ist das eine verdammt lange Zeit. Ich traf viele unglaubliche Leute, aber jetzt freue ich mich doch auf etwas völlig anderes. Hayden Christensen ist ein guter Freund geworden, und Ewan McGregor ist ohnehin einer meiner Lieblings-Kollegen. George Lucas hat eine riesige Rolle in meiner Entwicklung gespielt.

Ricore: Auch zu Mike Nichols, dem "Hautnah"-Regisseur, haben Sie eine enge Freundschaft entwickelt, wenn man Ihrer Golden Globe- Dankesrede Glauben schenken darf. Zumindest haben Sie ihn mit Tränen in den Augen als "Daddy, Freund und Rockstar" bezeichnet.


Portman: Ja! Es ist so unglaublich wunderbar, mit jemandem zu arbeiten, der zum besten Freund wird. Jedes Mal, wenn ich Probleme mit einem Boyfriend habe oder mit sonst wem, wenn es um eine lebenswichtige Entscheidung geht oder auch nur um die Frage, was ein gutes Urlaubsziel ist, dann ist er derjenige, zu dem ich sofort renne. Er ist mein bester Freund, mein Mentor und Vater, mit dem ich über Jungs reden kann, weil er eben nicht mein richtiger Vater ist. Und mit ihm an diesem schwierigen Film zu arbeiten war auch befreiend, weil ich immer wusste, dass ihm nur meine besten Interessen am Herzen liegen.


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