© Universal
Hochzeit mit Melissa McCarthy
Kristen Wiigs Brautalarm
Kristen Wiig und
Melissa McCarthy sind ein eingespieltes Duo. Die Schauspielerinnen spielten vor ihrer Film- und Fernsehkarriere bereits bei der renommierten Comedy-Truppe 'The Groundlings' zusammen. In der Komödie "
Brautalarm" sind sie zum ersten Mal auf der großen Leinwand Seite an Seite zu sehen. Mit
Filmreporter.de sprachen Wiig und McCarthy über ihre Arbeit an dem Film und den Mangel interessanter Frauen-Figuren in Komödien. Zudem erfuhren wir, was die männliche Perspektive in Hollywood mit einem Haarschnitt aus den 1980ern zu tun hat.
© Universal
Melissa McCarthy bei der Los Angeles-Premiere von "Brautalarm"
Ricore: Die Arbeit an "Brautalarm" begann bereits vor Jahren, oder?
Kristen Wiig: Ja, vor viereinhalb Jahren. Das lag daran, dass ich sechs Tage die Woche an "
Saturday Night Live" arbeitete. Zudem wurde
Annie [Mumolo] schwanger, als wir mit dem Drehbuch anfingen und dann wurde sie während der Dreharbeiten nochmal schwanger. Dadurch dauerte es so lange.
Ricore: Wie kamen Sie auf die Idee zu "Brautalarm"?
Wiig: Wir wollten schon länger ein Drehbuch schreiben und Annie kam schließlich auf die entscheidende Idee. Wir wollten eine Geschichte mit vielen witzigen, weiblichen Rollen, bei denen unsere Freundinnen mit uns arbeiten konnten. Wir sind sehr glücklich, dass es am Ende geklappt hat.
Ricore: Was macht den Erfolg des Filmes aus?
Melissa McCarthy: Ich denke, es liegt daran, dass man ein großes weibliches Ensemble sieht. Zudem wird eine wirklich schöne Geschichte zwischen den Charakteren von
Kristen und
Maya erzählt. Es wird eine komplizierte und realistische Freundschaft gezeigt, im Gegensatz zu den eher oberflächlichen Beziehungen, die man oft in Komödien zu sehen bekommt. Aus irgendeinem Grund sind Komödien in den letzten zehn oder 15 Jahren oberflächlicher geworden. Dieser Film hat dagegen Momente, die echt sind und mit denen sich die Leute identifizieren können.