© Universal Pictures (UPI)
Vielen ist Rowan Atkinson als Mr. Bean bekannt. Im Interview mit Filmreporter.de erläutert der Schauspieler, wieso er den beliebten Straßenfeger wahrscheinlich nie mehr spielen wird. Jetzt hat er zum zweiten Mal Johnny English verkörpert. In "Johnny English - Jetzt erst recht!" muss Atkinson als Geheimagent die Tötung des chinesischen Premierministers verhindern. Weshalb die Komödie auf keinen Fall in 3D gedreht werden durfte und worum es in der Fortsetzung zunächst gehen sollte, erklärte er uns gut gelaunt.
© Universal Pictures (UPI)
Rowan Atkinson in "Johnny English - Jetzt erst recht!"
Ricore: In "Johnny English - Jetzt erst recht!" gibt es einen wundervollen Satz: "Mit dem Alter kommt die Weisheit". Stimmen Sie dem zu?
Rowan Atkinson: Ich weiß nicht mehr, wer diesen Satz geschrieben hat. Auf jeden Fall repräsentiert er ein wichtiges kreatives Statement des Films. Es war wichtig zu reflektieren, dass English älter geworden ist. Schließlich sind acht Jahre seit dem letzten Film vergangen. Aus dem Aspekt, dass er als Superagent aufgrund seines Alters nicht mehr alles machen kann, haben wir zahlreiche witzige Szenen gewonnen. Insofern war es vom kreativen Standpunkt her wichtig, sein Alter zu berücksichtigen. Das macht die Figur glaubwürdiger.
Ricore: Wie wichtig ist es, dass das Alter des Schauspielers mit dem seiner Rolle übereinstimmt?
Atkinson: Das ist meine Philosophie. Ich denke, dass das wichtig ist. Aber letztlich hängt es vom Schauspieler ab. Es ist schwierig, wenn du ein jugendlicher romantischer Action-Held bist und erkennen musst, dass du älter geworden bist. Für manche Schauspieler ist es schwierig, dies anzuerkennen. Nicht wegen ihnen selbst, sondern weil das Publikum den Darsteller immer in seiner gewohnten jugendlichen Rolle sehen möchte. Manche hoffen, dass das Publikum es akzeptiert, wenn sie so tun, als wären sie nicht gealtert. Der Vorteil von Komödien gegenüber ernsten Genre ist, dass man machen kann, was man will. Wenn man einen Witz über das Alter macht, ist das kein Problem. Für James Bond ist es schwieriger, Witze über sein Alter zu machen.
Ricore: Bezüglich Mr. Bean sagten Sie mal, dass er besser nicht altern sollte und sie die Figur daher nicht mehr spielen wollen.
Atkinson: Das ist korrekt. Ich möchte nicht miterleben wie er älter wird. Unglücklicherweise werde ich älter. Wenn ich Mr. Bean erneut spielen würde, müsste sein Alter angepasst werden. Ich finde es besser, ihn so in Erinnerung zu behalten, wie er vor fünf oder zehn Jahren war.
Johnny English (Rowan Atkinson) hat seit Jahren den Dienst als Geheimagent quittiert, um zurückgezogen in einem asiatischen Kloster zu leben. Dort erlernt er tödliche Kampfkünste und sucht seine... mehr
Diane Krugers Tage als Königin sind gezählt. Sie muss als französische Regentin Marie Antoinette in "Leb wohl, meine Königin!" hilflos mit ansehen, wie die Revolution... weiter
Nachdem sie sich im Action-Blockbuster "Mission: Impossible - Phantom Protokoll" mit Tom Cruise angelegt hat, schlägt Léa Seydoux leisere Töne an. Im Historien-Drama "Leb... weiter
Auf der Flucht vor dem wahnsinnigen Killer in "No Country for Old Men" hat Josh Brolin die Kritiker begeistert. In "Men in Black 3" macht er sich selbst auf die Jagd nach einem... weiter