Interview

David Kross auf der New Yorker Premiere von "Gefährten"
"Ich konzentriere mich auf die Arbeit"

David Kross bleibt gelassen

Nach "Der Vorleser" ist David Kross in Steven Spielbergs "Gefährten" zum zweiten Mal in einer großen Hollywood-Produktion zu sehen. Über den großen Teich zieht es den Nachwuchsschauspieler dennoch nicht. In Deutschland gibt es für ihn genügend spannende Projekte und interessante Filmemacher. So auch Detlev Buck, der bereits drei Filme mit dem 21-Jährigen realisiert hat. Filmreporter.de hat sich mit David Kross unterhalten und mit ihm über seine Beziehung zu Pferden, den Ersten Weltkrieg und Hollywood gesprochen.
Von  Willy Flemmer/Filmreporter.de, 18. Februar 2012

Gefährten

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Ricore: Herr Kross, in "Gefährten" spielen Sie einen Charakter, der in der Romanvorlage gar nicht vorkommt.

David Kross: Ja, ich spiele den deutschen Soldaten Günther, der mit seinem Bruder im ersten Weltkrieg kämpft. "Gefährten" handelt von einem Pferd namens Joey und der ganze Film wird aus dessen Perspektive erzählt. Irgendwann landet Joey bei den Deutschen. Hier trifft er auf Günther, der ein großer Pferdeliebhaber ist. Er ist begeistert von Joey und kümmert sich um ihn.

Ricore: Wie ist Ihre persönliche Beziehung zu Pferden?

Kross: Ich bin selbst bis zum 12. Lebensjahr geritten. Dann hörte ich damit auf und hatte keine Beziehung mehr zu Pferden. Zwei Monate vor Drehbeginn habe ich in London nochmal Reiten geübt. Ich konnte dabei die Liebe zu Pferden und die Leidenschaft für das Reiten verstehen. Es hat großen Spaß gemacht.

Ricore: Hat sich Ihre Einstellung zu Pferden durch Film und Roman geändert?

Kross: Ja, auf jeden Fall. Ich habe gelernt, dass Pferde sehr sensible Tiere sind. Sie haben Gefühle und spüren die Emotion des Reiters. Wenn dieser Angst hat, dann überträgt sich diese auch auf das Pferd.

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