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Geborene Hip-Hopper
Blutsbrüder Sido und B-Tight
Sido und
B-Tight kennen sich seit frühester Jugend. Die Hip-Hopper schreiben Songs, welche die Jugend begeistern und den Eltern Angst machen. Im Leben sind sie durch dick und dünn gegangen. In "
Blutzbrüdaz" sind sie jetzt auch auf der Leinwand zusammen zu sehen. Im Interview mit
Filmreporter.de erklären sie uns, dass es im Film nicht explizit um ihre Freundschaft gehe und warum guter Hip-Hop authentisch sein müsse.
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Blutzbrüdaz
Filmreporter: Haben Sie mal gezählt, wie oft im Film das Wort Alter vorkommt?
Sido: [lacht] Ich weiß, dass es sehr oft vorkommt, aber ich hör' das gar nicht mehr. Für mich gehört das dazu.
Filmreporter: Die Musik ist sehr ironisch. Gehörte das zum Konzept?
Sido: Wir wollten einen Musikfilm machen, der Hiphop in ein sympathischeres Licht rückt. Das Bild, das von Hip-Hop in der Allgemeinheit vorherrscht ist nicht so positiv. Dass der Film so selbstironisch und lustig geworden ist, ergibt sich daraus, dass wir so 'ne Typennummer sind.
Filmreporter: Was gefällt Ihnen an dem Bild der Hip-Hop-Szene nicht?
B-Thight: Wenn man sich die Szene mal anguckt, sieht man, dass gerade alles sehr ernst ist. Selbst mir als Hip-Hopper macht es keinen Spaß, die Szene zu verfolgen. Es gibt keine Ironie mehr, die Reimschemen sind meist sehr platt. Das ist wie eine Blume, die verwelkt ist. Natürlich gibt es noch Ausnahmen, wie Savas, der gerade in den Charts ist. Aber die Untergrundszene ist ziemlich langweilig geworden.
Filmreporter: Könnte das unsympathische Bild von der Aggression in den Texten kommen?
Sido: Es kommt immer darauf an, wo die Aggression herrührt. Wenn es authentisch ist, wenn ich glaube zu verstehen, warum einer das tut, dann finde ich es gut. Aber wenn es einfach plump aggressiv ist, weil einer glaubt, dass aggressive Musik gut ankommt, dann gefällt es mir nicht.