© Walt Disney
"Miss Piggy ist entzückend"
James Bobin versteckt seine Darsteller
Mit "
Die Muppets" gibt
James Bobin sein Spielfilmdebüt. Zuvor hat der Neuseeländer bei den Serien "
Da Ali G Show" und "
The Flight of the Conchords" Regie geführt und Drehbücher geschrieben. Im Interview mit
Filmreporter.de berichtet er von den Schwierigkeiten, die Körper der Puppenspieler zu verstecken und erklärt, worüber Kinder und Erwachsene lachen. Außerdem verrät er uns, welcher sein Lieblings-Muppet ist.
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Die Muppets
Ricore Text: Wie kam es dazu, dass Sie bei "Die Muppets" Regie führten?
James Bobin: Das ist eine komische Geschichte. Ich bekam eines Tages eine E-Mail von meinem Agenten. In der stand nur: Magst Du die Muppets. Ich antwortete: Ja klar, wer mag die nicht? Und so hat das Abenteuer seinen Anfang genommen.
Ricore: Was haben Sie zuvor gemacht?
Bobin: Unter anderem habe ich die Serie "The Flight of the Conchords" gemacht, bei der ich Regie führte und auch das Drehbuch schrieb. Es ist eine Comedy-Serie, in der viel gesungen wird. Es ist eine lustige Serie, in der nichts Schlimmes passiert. Sie funktioniert für alle Altersgruppen. Ich denke, deshalb wurde ich als Regisseur für die Muppets ausgewählt. Ich habe Erfahrung, lustige Geschichten zu erzählen, in der gesungen wird. Die Muppets sprechen Kinder und Erwachsene an. Mir war es wichtig, einen Film zu machen, den ich mit meiner kleinen Tochter zusammen ansehen kann.
Ricore: Lachen Kinder über die gleichen Dinge wie Erwachsene?
Bobin: Die fundamentalen Dinge, über die wir seit unserer Kindheit lachen sind, wenn jemand stolpert und wenn etwas in die Luft fliegt. Alles auf der physischen Ebene. Erwachsene mögen Wortwitz oder unerwartete Zusammenhänge. Im Film erfährt Tex Richman [
Chris Cooper] beispielsweise vom Plan der Muppets aus dem Economist. Das ist eine Wirtschaftszeitung. Es ist albern, dass ausgerechnet dieses Blatt über die Mupptes berichten sollte.