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Interview

Marcus Harris auf der Deutschlandpremiere von "Fünf Freunde"
"Fünf Freunde' haben mich begleitet"

Wiedersehen mit Marcus Harris

Julian hat Marcus Harris nie losgelassen. In der britischen Serie "Fünf Freunde" spielte er den Anführer der berühmten Kinderdetektive. Für die deutsche Verfilmung der Enid Blyton-Kinderbücher hat er sich sofort begeistert. Für die Rolle des Julian ist er inzwischen zwar zu alt. Mitspielen wollte er trotzdem. Im Interview mit Filmreporter.de berichtet er über seine Zeit als Unternehmer und stellvertretender Bürgermeister von Wallingford. Zudem erklärt er uns, dass es ein weiteres Wiedersehen mit seinem Julian geben könnte.


Marcus Harris und Quirin Oettl auf der Deutschlandpremiere von "Fünf Freunde"

Marcus Harris und Quirin Oettl auf der Deutschlandpremiere von "Fünf Freunde"

Ricore: Wie war es, ein neues "Fünf Freunde"-Abenteuer zu drehen?

Marcus Harris: Es war fantastisch. Es ist großartig, Teil dieser Produktion zu sein. Die "Fünf Freunde" haben mich aber all die Jahre begleitet. Es gab immer Fanpost, Interviews und Events.

Ricore: Wann wurden Sie wegen der neuen Verfilmung kontaktiert?

Harris: Moviemax hat lange versucht, die Rechte für die Originalserie zu bekommen. Ich wurde kontaktiert, um an der DVD-Box für den deutschen Markt zu arbeiten. Der Vertrieb hat dann die Produktionsfirma des neuen Films kontaktiert und mich für eine Rolle vorgeschlagen. Die Dreharbeiten waren toll.

Ricore: Sind Sie mit Quirin Oettl als Julian zufrieden?

Harris: Quirin ist toll. Ich bin so stolz, dass er die Rolle übernommen hat. Ich habe ihm gesagt, dass diese Erfahrung ihn lange begleiten wird. Leute werden die Titelmelodie auf der Straße singen, wenn sie ihn sehen. Es ist eine tolle Figur. Julian ist ein selbstbewusster Junge, ein natürlicher Anführer. Quirin hat diese Qualitäten auch. Und er ist ein toller Schauspieler. Wir beide kennen die Figur gut und es macht Spaß, sich über sie auszutauschen.

Ricore: Hat sich Julian verändert?

Harris: Nein, es ist immer noch die gleiche Figur. Drehbuchautor Peer Klehmet hat den Geist der Fernsehserie von 1978 erfasst, aber eine ganz neue Geschichte erschaffen. Ich spreche wenig Deutsch, aber als ich den Film gesehen habe, konnte ich der Story folgen. Das liegt daran, dass ich die Reaktionen der Figuren verstehen konnte. Ich kannte die Figuren gut, sie sind toll geschrieben. Und die jungen Schauspieler machen ihre Aufgabe hervorragend. Es fühlte sich sehr vertraut an.


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