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Mehr Rekruten dank Hollywood?
Liam Neeson unter Wölfen
Ob blutrünstige Wölfe oder feindliche Außerirdische,
Liam Neeson nimmt es mit jeder Gefahr auf. So zieht er in "
Battleship" in die Schlacht gegen Aliens, während er sich in "
The Grey - Unter Wölfen" bei eisigen Temperaturen gegen wilde Tiere zur Wehr setzt. Wie hart er in Wirklichkeit ist, verrät der ruhige Künstler mit der tiefen Stimme im Interview mit
Filmreporter.de. Zudem diskutiert der in Nordirland geborene Schauspieler mit fast gleichgültig wirkender Selbstverständlichkeit über den zunehmenden Militarismus im gegenwärtigen Hollywood-Kino.
© 20th Century Fox
Kampfszenen selbst gemacht: Liam Neeson
Ricore: In "Battleship" und "The Grey - Unter Wölfen" spielen Sie wieder mal sehr harte Kerle. Wie hart sind Sie im wahren Leben?
Liam Neeson: Überhaupt nicht. Aber es gefällt mir, harte Typen zu spielen.
Ricore: Was spricht Sie an diesen Rollen an?
Neeson: In erster Linie, dass sie überhaupt nicht meinem eigenen Charakter entsprechen. Es ist immer interessant, Rollen zu spielen, die ganz anders sind, als du selbst. Das ist eine tolle Fluchtmöglichkeit.
Ricore: Wie würden Sie sich selbst charakterisieren?
Neeson: Als sensibel, intelligent und sexy, aber nicht als hart [lacht].
Ricore: Warum sieht man Sie so selten in witzigen Rollen?
Neeson: Ich kriege einfach nicht die entsprechenden Angebote. Doch es würde mir gefallen, wenn das Drehbuch gut ist. Es kommt immer auf die Qualität des Skripts an. Das Genre ist dabei zweitrangig.
Ricore: Würden Sie sich selbst als ernsthaften Menschen bezeichnen?
Neeson: Wir haben alle unsere witzigen Seiten oder denken, dass wir witzig seien. Ich unterscheide mich in dieser Hinsicht nicht von anderen.