© Heiko Thiele/Ricore Text
Offenherzige Sängerin
Anna F. nackt
Musikalisch hat
Anna F. schon einiges erreicht. 2009 gewinnt sie den
Austrian Amadeus Music Award in der Kategorie Pop und das, obwohl sie bis zu diesem Zeitpunkt nur den Titel "Time Stands Still" veröffentlicht hat. Noch im selben Jahr geht sie mit
Lenny Kravitz auf Europa-Tournee. Weshalb Anna F. alias Anna Wappel mit "
Invasion" erstmals in einem Spielfilm mitspielt und wie schwer es ihr fiel, sich vor der Kamera auszuziehen, verrät die sympathische Österreicherin im Interview mit
Filmreporter.de, das wir am Sonntag, den 1. Juli 2012 nach der Präsentation des Films führten.
© Heiko Thiele/Ricore Text
Regisseur Dito Tsintsadze und Sängerin und Darstellerin Anna F. auf dem Filmfest München 2012
Ricore Text: Was hat Sie an "Invasion" gereizt?
Anna F.: Definitiv das Drehbuch. Der schwarze Humor hat mir sehr gut gefallen. Zudem hatte ich bereits
Dito Tsintsadzes Filme "
Lost Killers" und "
Schussangst" gesehen und wusste daher, was ich in etwa zu erwarten hatte. Als ich ihn dann kennenlernen durfte, wurde mein positiver Eindruck von ihm absolut bestätigt.
Ricore: Wie kam der Kontakt zwischen Ihnen und Tsintsadez zustande?
Anna F.: Dito hat auf Youtube eines meiner Musikvideos entdeckt und mich zum Casting eingeladen. Das ist mittlerweile aber schon ungefähr zwei Jahre her.
Ricore: Wie war es, das erste Mal in einem Spielfilm zu spielen?
Anna F.: Zunächst war ich etwas nervöser, als ich normalerweise beim Drehen von Werbungen bin. Aber zum Glück hat sich das schnell gelegt.
Ricore: Wie schwer fiel es Ihnen, sich vor der Kamera auszuziehen?
Anna F.: Das hat schon einiges an Überwindung gekostet. Da ich aber dem Regisseur und meinem Leinwandpartner
Burghart Klaußner absolut vertraut habe, hat letztlich alles gut geklappt. Zudem sieht der Zuschauer mich in "Invasion" ja nicht komplett nackt, sondern lediglich meinen Busen und das nur im Dunkeln.