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Zufällige Berufung zum Schauspiel?
Katharina Schüttler blickt zurück
Katharina Schüttler hat ein Geheimnis. Was sie zu verbergen hat, erfährt der Fernsehzuschauer in "
Bamberger Reiter. Ein Frankenkrimi", in dem sie eine mysteriöse Buchladenbesitzerin spielt. Im Interview mit
Filmreporter.de spricht Schüttler über das Krimigenre, Castingshows und ihre Anfänge als Schauspielerin. Zudem verrät sie, wie sie für ihre Rollen das menschliche Verhalten studiert.
Ricore Text: Was hat Sie an der Rolle der Buchladenbesitzerin gereizt?
Katharina Schüttler: Man darf ja nicht zu viel vorwegnehmen. Es hat mich sehr gereizt, dass diese Figur ein Geheimnis in sich trägt. Sie steht ganz aufgeräumt, stark und klar im Leben und man traut ihr so ein Geheimnis gar nicht zu. Das fand ich sehr reizvoll.
Ricore: Sie sind in Köln geboren und haben in Hannover studiert. Welchen Bezug haben Sie zum Süden Deutschlands?
Schüttler: Meine Mutter kommt aus Franken. Meine Großmutter lebt in der Nähe von Nürnberg und ich habe viel Verwandtschaft dort.
Ricore: Und was gefällt Ihnen an Franken?
Schüttler: Schäufele und Kniedler, also Klöße, sind unschlagbar. Die finde ich grandios. Abgesehen von den Kniedlern kenne ich Franken nicht wirklich gut.
Ricore: Könnten Sie sich vorstellen, dort zu leben?
Schüttler: Nein, ich bin ein Großstadtkind. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich nicht in einer Kleinstadt leben könnte. Auf dem platten Land wohl auch nicht. Zum Drehen war es aber wunderschön dort.
Ricore: Zum Beispiel für einen Urlaub?
Schüttler: Da fahre ich eigentlich eher ins Ausland. Aber ich bin ja öfter bei meiner Oma und ein guter Zwischenstopp auf dem Weg in den Süden ist es auch.