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Tony Curtis starb am gestrigen Mittwoch, den 29. September 2010 im Alter von 85 in seinem Zuhause in Las Vegas. Todesursache war Herzstillstand, wie ein Gerichtsmediziner am folgenden Tag verkündete. Der Darsteller war unter anderem für seine Rolle neben Marilyn Monroe und Jack Lemmon in Billy Wilders Komödie "Manche mögen's heiß" von 1959 bekannt.
30. Sep 2010:
Seine erste Hauptrolle spielte Curtis 1951 in "Die Diebe von Marschan". In den folgenden Jahren stieg er zum Hollywood-Star auf. Unter anderem sah man ihn 1958 an der Seite von Kirk Douglas in "Die Wikinger". Im selben Jahr agierte er als entflohener Gefangener neben Sidney Poitier in "Flucht in Ketten". Für die Rolle erhielt er die erste und einzige Oscar-Nominierung seiner Karriere. "Der Frauenmörder von Boston" von 1968 gilt als Curtis' letzter großer Film. Im Jahre 1971 gelang ihm der erfolgreiche Wechsel ins Fernsehen. Der Darsteller übernahm in der britischen Krimi-Serie "Die 2" die Hauptrolle neben Roger Moore und wurde zum damals bestbezahlten Fernsehschauspieler weltweit.
In den 1980er Jahren geriet Curtis durch seinen Alkohol- und Drogenkonsum zunehmend in die Schlagzeilen. Gute Rollenangebote blieben aus. 1985 gelang ihm mit Nicolas Roegs "Insignificance - Die verflixte Nacht" ein gefeiertes Comeback. Zudem begann er eine erfolgreiche Zweitkarriere als Maler. Im Laufe seines Lebens heiratete Curtis sechs Mal. Aus seiner ersten Ehe mit Schauspielerin Janet Leigh ("Psycho") ging Tochter Jamie Lee Curtis ("Blue Steel") hervor, wie die Nachrichtenagentur Associated Press am 30. September 2010 berichtet. Diese machte ebenfalls als Hollywood-Darstellerin Karriere. Neben seinen zahlreichen Filmen wird Curtis auch als Stilikone in Erinnerung bleiben. Seine mit Pomade gebändigte Haartolle wurde als Curtis Cut berühmt und sogar von Elvis Presley kopiert.
Carlos Corbelle/Filmreporter.de
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