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Clint Eastwood

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Werbung für Barack Obama?

Clint Eastwood widerspricht


07. Feb 2012:  Clint Eastwood ("Mystic River") setzt sich gegen Vorwürfe zur Wehr, er habe Werbung für US-Präsident Barack Obama gemacht. Der Schauspieler trat in einem Werbespot auf, der in der Halbzeitpause des Super Bowls am Sonntag, den 5. Februar 2012 gezeigt wurde. Darin macht er auf die schwierige Situation der Autoindustrie in Detroit aufmerksam. In dem Spot sagt er: "Es ist Halbzeit in Amerika".

Konservative Politiker und Medienschaffende legten diese Aussage als Plädoyer für staatliche Hilfspakete aus. Obama-Berater David Axelrod und andere demokratische Funktionäre hatten den Spot öffentlich gelobt. Staatliche Hilfspakete für Unternehmen sind seit Jahren einer der Hauptstreitpunkte zwischen den mehrheitlich wirtschaftsliberalen Republikanern und den sozialstaatlich orientierteren Demokraten. Eastwood widersprach der Kritik von konservativer Seite. Es gebe keine Verbindungen zwischen ihm und Obama. Der patriotische Spot sei lediglich eine Botschaft zur Schaffung von Arbeitsplätzen gewesen. Dies berichtet unter anderem die Entertainmentseite Hollywood Reporter am gestrigen Montag, den 6. Februar 2012.

Clint Eastwood vermied es stets, sich zu einer der beiden großen Parteien zu bekennen. In den 1980er Jahren war er Bürgermeister des kalifornischen Carmel-by-the-Sea - als unabhängiger Politiker. Bei Wahlen unterstützte er über die Jahre zahlreiche Kandidaten beider Parteien - zuletzt 2008 den Republikaner John McCain bei der Präsidentschaftswahl.

Die Gage für den Werbeauftritt habe er für wohltätige Zwecke gespendet. Bezahlt wurde der Werbespot vom kriselnden Autohersteller Chrysler. Der Konzern aus Detroit war nach diversen Hilfsbemühungen durch die demokratische US-Regierung 2011 vom italienischen Fiat-Konzern übernommen worden. Michael Domke/Filmreporter.de
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