| Genre | Tragödie, Komödie |
| Land & Jahr | Italien 1998 |
| FSK & Länge | ab 6 Jahren • 124 min. |
| Darsteller | Roberto Benigni, Nicoletta Braschi, Giorgio Cantarini, Giustino Durano, Sergio Bustric, Marisa Paredes |
Einzigartige Verarbeitung des Holocaust. Der italienische Halbjude Guido (Roberto Benigni) wird mit seinem kleinen Sohn Giosue (Giorgio Cantarini) in ein KZ deportiert. Mit großem Mut und übermenschlicher Selbstbeherrschung macht Guido seinem Sohn weis, dass alles nur ein Spiel sei. Giosue soll glauben, dass er mit den Eltern an einem Wettbewerb teilnimmt, um eine Prämie zu gewinnen. Dafür gilt es, sich nicht von Soldaten entdecken zu lassen und alle Strapazen tapfer zu ertragen. Regisseur Roberto Benigni berührt mit diesem fiktiven Ansatz mehr als viele Holocaust-Dokumentationen. Der Italiener gewann mit seinem Meisterwerk 1998 drei Oscars.
Mit "Anonymus" zeigt sich Roland Emmerich von einer ungewohnten Seite. An der Stelle von zerstörerischen Außerirdischen, Monstern oder Naturgewalten, widmet er sich einem der bedeutendsten Autoren aller Zeiten: William Shakespeare. In seinem Drama ist der Schriftsteller allerdings nicht der wahre Urheber der literarischen Werke. Stattdessen zeichnet Edward de Vere (Rhys Ifans) für die unsterblichen Schriften verantwortlich. Shakespeare ist nur ein Hochstapler, der sich mit fremden Federn schmückt. Obwohl es dem Film bisweilen an Tiefe mangelt, ist es Emmerichs ambitioniertestes Werk.
Mit "Anonymus" zeigt sich Roland Emmerich von einer ungewohnten Seite. An der Stelle von zerstörerischen Außerirdischen, Monstern oder Naturgewalten, widmet er sich einem der bedeutendsten Autoren aller Zeiten: William Shakespeare. In seinem Drama ist der Schriftsteller allerdings nicht der wahre Urheber der literarischen Werke. Stattdessen zeichnet Edward de Vere (Rhys Ifans) für die unsterblichen Schriften verantwortlich. Shakespeare ist nur ein Hochstapler, der sich mit fremden Federn schmückt. Obwohl es dem Film bisweilen an Tiefe mangelt, ist es Emmerichs ambitioniertestes Werk.
Waltraud (Gisela Schneeberger), Maria (Bettina Mittendorfer) und Lena (Rosalie Thomass) leben in einem Dorf im Bayrischen Wald. Da die Menschen mittlerweile lieber in der Stadt einkaufen, droht ihrem Lebensmittelgeschäft das Aus. Als Maria einen obszönen Anruf erhält, kommt ihr die rettende Idee. Markus Gollers Adaption von Andrea Sixts gleichnamigen Roman bietet sympathische Protagonistinnen und klischeebehaftete männliche Figuren. Die Thematisierung des Telefonsex gelingt mit viel Humor. Die abwechselnd humorvollen und dramatischen Momente sind nicht gut aufeinander abgestimmt.
Teenager am Ende der Highschool sind immer noch ein beliebtes Komödien-Thema. Wo sonst könnte man ungestraft so viele hormongeflutete unreife Bengel aufeinander loslassen. Matthews (Emile Hirsch) Hormone kommen in "Girl Next Door" besonders in Wallung: Das Mädel nebenan (Elisha Cuthbert) ist Pornodarstellerin. Dummerweise findet er das erst heraus, als er sich schon verliebt hat. Also hat er was zu tun - und wir haben was zu lachen.
Nachdem Mortimer Granville (Hugh Dancy) seinen letzten Job als Arzt verloren hat, findet er bei Dr. Robert Dalrymple (Jonathan Pryce) eine neue Anstellung. Zu den Patienten gehören auch Frauen, die angeblich an Hysterie leiden sollen. Laut Dalrymple können diese durch die Stimulation des weiblichen Geschlechtsorgans geheilt werden. Als Granville nach etlichen Fällen Ermüdungserscheinungen zeigt, erfindet er einen elektrischen Vibrator. "In guten Händen" ist eine wunderbare kleine Komödie voller Ironie gegenüber ihrem Stoff, mit brillanten Dialogen und überzeugenden Darstellern.
Als ein Bombenanschlag auf den Kreml die Sicherheit der Welt erschüttert, werden die Mitarbeiter der "Mission Impossible Force" um Ethan Hunt (Tom Cruise) für den Terrorakt verantwortlich gemacht. Weil der US-Präsident mit dem "Phantom Protokoll" die MIF verleugnet, sind ihre Agenten fortan vogelfrei. Um sich der Verantwortung zu entziehen, müssen Hunt und Co. die wahren Drahtzieher des Terroranschlags zur Strecke bringen. Für "Mission: Impossible - Phantom Protokoll" wurde mit Brad Bird einer der profiliertesten Regisseure auf dem Animationsfilm-Sektor verpflichtet.
Als ein Bombenanschlag auf den Kreml die Sicherheit der Welt erschüttert, werden die Mitarbeiter der "Mission Impossible Force" um Ethan Hunt (Tom Cruise) für den Terrorakt verantwortlich gemacht. Weil der US-Präsident mit dem "Phantom Protokoll" die MIF verleugnet, sind ihre Agenten fortan vogelfrei. Um sich der Verantwortung zu entziehen, müssen Hunt und Co. die wahren Drahtzieher des Terroranschlags zur Strecke bringen. Für "Mission: Impossible - Phantom Protokoll" wurde mit Brad Bird einer der profiliertesten Regisseure auf dem Animationsfilm-Sektor verpflichtet.
Eine geheimnisvolle Epidemie greift in der ganzen Welt um sich. Nach und nach verlieren die Menschen ihre Sinneswahrnehmungen. Inmitten dieser Katastrophe verlieben sich Chefkoch Michael (Ewan McGregor) und Wissenschaftlerin Susan (Eva Green) ineinander. Auch die beiden bleiben von der Krankheit nicht verschont. Mit "Perfect Sense" hat David Mackenzie ein betörend schönes Liebesdrama realisiert. Vor dem Hintergrund der apokalyptischen Ereignisse wird sein Werk zur melancholischen, ungeheuer bewegenden Liebeserklärung an das Leben.
Alexander Honk (Matthias Schweighöfer) wünscht sich endlich den Durchbruch als Schauspieler. Als er von seinem Bruder und Manager Jürgen (Detlev Buck) eine Nebenrolle in einem Hollywoodfilm vermittelt bekommt, sieht er seine Chance bekommen. Obwohl es sich bei dem Part um die Rolle einer Frau handelt, tritt er am Casting an und wird prompt besetzt. "Rubbeldiekatz" überzeugt nur am Anfang durch sein ironisches Spiel mit Genre-Versatzstücken. Im weiteren Verlauf verliert sich die Komödie in einer Anhäufung von Klamauk und Sentimentalitäten.
Alexander Honk (Matthias Schweighöfer) wünscht sich endlich den Durchbruch als Schauspieler. Als er von seinem Bruder und Manager Jürgen (Detlev Buck) eine Nebenrolle in einem Hollywoodfilm vermittelt bekommt, sieht er seine Chance bekommen. Obwohl es sich bei dem Part um die Rolle einer Frau handelt, tritt er am Casting an und wird prompt besetzt. "Rubbeldiekatz" überzeugt nur am Anfang durch sein ironisches Spiel mit Genre-Versatzstücken. Im weiteren Verlauf verliert sich die Komödie in einer Anhäufung von Klamauk und Sentimentalitäten.
Alexander Honk (Matthias Schweighöfer) wünscht sich endlich den Durchbruch als Schauspieler. Als er von seinem Bruder und Manager Jürgen (Detlev Buck) eine Nebenrolle in einem Hollywoodfilm vermittelt bekommt, sieht er seine Chance bekommen. Obwohl es sich bei dem Part um die Rolle einer Frau handelt, tritt er am Casting an und wird prompt besetzt. "Rubbeldiekatz" überzeugt nur am Anfang durch sein ironisches Spiel mit Genre-Versatzstücken. Im weiteren Verlauf verliert sich die Komödie in einer Anhäufung von Klamauk und Sentimentalitäten.
Die Realität ist eine Welt, die sich im Kriegszustand befindet. Häuser und Städte werden zerbombt, Menschen müssen fliehen, überall herrscht militärische Präsenz. Inmitten solcher Weltuntergangsszenarien bewegt sich auf vier Beinen ein aus Schrottteilen zusammengeflicktes Schloss. Darin wohnt der Zauberer Hauro. Der kämpft als einziger nicht für die eine oder die andere Partei, sondern vielmehr gegen den Krieg an sich. Unterstützung erhält er von der 18-jährigen Hutmacherin Sophie, die eine Hexe in eine alte Frau verwandelt hat. Nach "Chihiros Reise ins Zauberland" ist Anime-Meister Hayao Miyazaki in "Das wandelnde Schloss" ähnlich bezaubernde Bilder gelungen. Was leider zu kurz kommt, ist die Geschichte. Trotz der ernsthaften und überaus aktuellen Thematik erscheint sie, vor allem dem westlichen Publikum zu verworren. Auch die Figuren sind entweder zu undurchsichtig oder an der Oberfläche verhaftet, so dass nur schwer Empathie aufkommt.
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Antonio Mendez Esparzas "Aquà y Allá" erhält Großen Preis der Semaine de la critique. Das Drama handelt von einem Mexikaner, der in den USA von einem besseren Leben träumt. weiter
Filmfest München zeichnet Nachwuchstalente deutscher Filme mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino aus. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 70.000 Euro dotiert. weiter
Jon Chus Action-Abenteuer "G.I. Joe: Die Abrechnung" wird auf März 2013 verlegt. Grund: Channing Tatum, Dwayne 'The Rock' Johnson und Bruce Willis sollen in 3D zuschlagen. weiter
Cannes-Beitrag "On the Road - Unterwegs" wird von Kritikern nicht gut aufgenommen. Das Problem läge vor allem in der Unverfilmbarkeit der Romanvorlage. weiter