| Genre | Romanze |
| Land & Jahr | Deutschland/Großbritannien/Schweden 2011 |
| FSK & Länge | ab 12 Jahren • 89 min. |
| Darsteller | Ewan McGregor, Eva Green, Connie Nielsen, Stephen Dillane, Ewen Bremner, Denis Lawson |
Eine geheimnisvolle Epidemie greift in der ganzen Welt um sich. Nach und nach verlieren die Menschen ihre Sinneswahrnehmungen. Inmitten dieser Katastrophe verlieben sich Chefkoch Michael (Ewan McGregor) und Wissenschaftlerin Susan (Eva Green) ineinander. Auch die beiden bleiben von der Krankheit nicht verschont. Mit "Perfect Sense" hat David Mackenzie ein betörend schönes Liebesdrama realisiert. Vor dem Hintergrund der apokalyptischen Ereignisse wird sein Werk zur melancholischen, ungeheuer bewegenden Liebeserklärung an das Leben.
Mit "Anonymus" zeigt sich Roland Emmerich von einer ungewohnten Seite. An der Stelle von zerstörerischen Außerirdischen, Monstern oder Naturgewalten, widmet er sich einem der bedeutendsten Autoren aller Zeiten: William Shakespeare. In seinem Drama ist der Schriftsteller allerdings nicht der wahre Urheber der literarischen Werke. Stattdessen zeichnet Edward de Vere (Rhys Ifans) für die unsterblichen Schriften verantwortlich. Shakespeare ist nur ein Hochstapler, der sich mit fremden Federn schmückt. Obwohl es dem Film bisweilen an Tiefe mangelt, ist es Emmerichs ambitioniertestes Werk.
Jacky Vanmarsenille (Matthias Schoenaerts) ist ein Rinderzüchter, der seinem Vieh regelmäßig Wachstumshormone verabreicht, um auf dem Markt bessere Preise zu erzielen. Ein Polizist, welcher der Hormonmafia auf der Spur ist, wird getötet. Jacky gerät ins Visier der Ermittler. Dann taucht auch noch Jackies Jugendfreund Diederik (Jeroen Perceval) auf, mit dem er eine Rechnung offen hat. Der belgische Thriller "Bullhead" verdichtet seine Erzählung zu einer Zustandsbeschreibung eines Landes, das durch eine politische Paralyse und seinen innerkulturellen Konflikt zutiefst gespalten ist.
Waltraud (Gisela Schneeberger), Maria (Bettina Mittendorfer) und Lena (Rosalie Thomass) leben in einem Dorf im Bayrischen Wald. Da die Menschen mittlerweile lieber in der Stadt einkaufen, droht ihrem Lebensmittelgeschäft das Aus. Als Maria einen obszönen Anruf erhält, kommt ihr die rettende Idee. Markus Gollers Adaption von Andrea Sixts gleichnamigen Roman bietet sympathische Protagonistinnen und klischeebehaftete männliche Figuren. Die Thematisierung des Telefonsex gelingt mit viel Humor. Die abwechselnd humorvollen und dramatischen Momente sind nicht gut aufeinander abgestimmt.
Teenager am Ende der Highschool sind immer noch ein beliebtes Komödien-Thema. Wo sonst könnte man ungestraft so viele hormongeflutete unreife Bengel aufeinander loslassen. Matthews (Emile Hirsch) Hormone kommen in "Girl Next Door" besonders in Wallung: Das Mädel nebenan (Elisha Cuthbert) ist Pornodarstellerin. Dummerweise findet er das erst heraus, als er sich schon verliebt hat. Also hat er was zu tun - und wir haben was zu lachen.
Nachdem Mortimer Granville (Hugh Dancy) seinen letzten Job als Arzt verloren hat, findet er bei Dr. Robert Dalrymple (Jonathan Pryce) eine neue Anstellung. Zu den Patienten gehören auch Frauen, die angeblich an Hysterie leiden sollen. Laut Dalrymple können diese durch die Stimulation des weiblichen Geschlechtsorgans geheilt werden. Als Granville nach etlichen Fällen Ermüdungserscheinungen zeigt, erfindet er einen elektrischen Vibrator. "In guten Händen" ist eine wunderbare kleine Komödie voller Ironie gegenüber ihrem Stoff, mit brillanten Dialogen und überzeugenden Darstellern.
Hier beginnt die romantische Zweisamkeit zwischen Romy Schneider und Karlheinz Böhm, auf die Deutschland schon so lange wartet. Ein neues Märchen, basierend auf dem Theaterstück ''Kitty und die Weltkonferenz'' von Stefan Donat führte die ersehnte Liebesgeschichte endlich weiter.
London, 1960er. Der exzentrische Maler Francis Bacon (Sir Derek Jacobi) wird von dem jungen Proletarier George Dyer (Daniel Craig) überrascht, als der versucht in seine Wohnung einzubrechen. Anstatt die Polizei zu rufen, macht der homosexuelle Maler den Kleinganoven zu seinem Modell und Liebhaber. Mit seinem dichten Spielfilmdebüt inszeniert John Maybury ein Porträt des britischen Malers basierend auf der Biografie "The Gilded Gutter Life Of Francis Bacon".
Ein glückloser Polizeibeamter (Michel Piccoli) greift zu illegalen Mitteln, um endlich einen beruflichen Erfolg zu verbuchen. Er führt ein befreundeter Kleinkrimineller, dessen naive Gaunerbande hinters Licht, täuscht eine falsche Identität vor und stellt ihnen eine perfide Falle. Michel Piccoli und Romy Schneider spielen in ihren Hauptrollen mit viel Kraft auf und veredeln das raffiniert inszenierte Kriminaldrama.
Als ein Bombenanschlag auf den Kreml die Sicherheit der Welt erschüttert, werden die Mitarbeiter der "Mission Impossible Force" um Ethan Hunt (Tom Cruise) für den Terrorakt verantwortlich gemacht. Weil der US-Präsident mit dem "Phantom Protokoll" die MIF verleugnet, sind ihre Agenten fortan vogelfrei. Um sich der Verantwortung zu entziehen, müssen Hunt und Co. die wahren Drahtzieher des Terroranschlags zur Strecke bringen. Für "Mission: Impossible - Phantom Protokoll" wurde mit Brad Bird einer der profiliertesten Regisseure auf dem Animationsfilm-Sektor verpflichtet.
In Paris trifft die junge Näherin Anne-Claire (Romy Schneider) auf einen ungarischen mittellosen Zeichner (Horst Buchholz). Die beiden fühlen sich zueinander hingezogen. Anne Claire nennt den jungen Mann liebevoll Monpti. Im Eifer des Gefechts lässt sich das arme Mädchen zu einer Lüge hinreißen und behauptet, sie stamme aus reichem Elternhaus.
Ein selbst gemaltes Kinderbild lässt Wissenschaftler Dr. Jonathan Dempsey (Ted Danson) an seinen Forschungsergebnissen zweifeln. Mit modernster Technik hat er Loch Ness durchsucht und war sich sicher: Es gibt kein Ungeheuer! Gelingt es ihm tatsächlich, den Mythos von Nessie endgültig zu widerlegen? Regisseur John Henderson setzt sich bei seinem Kinodebüt mit einem Mythos auseinander, der nunmehr seit mehr als tausend Jahre Bestand hat.
Alexander Honk (Matthias Schweighöfer) wünscht sich endlich den Durchbruch als Schauspieler. Als er von seinem Bruder und Manager Jürgen (Detlev Buck) eine Nebenrolle in einem Hollywoodfilm vermittelt bekommt, sieht er seine Chance bekommen. Obwohl es sich bei dem Part um die Rolle einer Frau handelt, tritt er am Casting an und wird prompt besetzt. "Rubbeldiekatz" überzeugt nur am Anfang durch sein ironisches Spiel mit Genre-Versatzstücken. Im weiteren Verlauf verliert sich die Komödie in einer Anhäufung von Klamauk und Sentimentalitäten.
Was kann ein Film mehr bieten als Action, Spannung, Originalität, Komik und was für das Herz. Ein "muss" für alle Fußballfans, Martial-Art-Begeisterten und -Fighter. Zu lachen gibt es auch was. Skurril ist der Kunf-Fu-Klamauk schon, wie ein gewollter B-Movie kommt der Film von Regisseur und Hauptdarsteller Stephen Chow Sing-chi daher. Vor 20 Jahren war 'Goldener Fuß' Fung (Man Tat Ng) der Starspieler der Liga, heute taugt er nicht mal mehr als Co-Trainer. Erst als der gebrochene Ex-Fußballprofi auf den ehemaligen Shaolin-Mönch Sing (Stephen Chow Sing-chi) trifft, ändert sich sein Leben. Zusammen mit Sings ebenfalls nicht sehr erfolgreichen Brüdern bilden sie das erste Shaolin-Fußballteam.
Wie viele Mitglieder der englischen Unterschicht des 19. Jahrhunderts träumt Becky Sharp (Reese Witherspoon) davon, eines Tages zur feinen Gesellschaft zu gehören. Mit Scharfsinn und Charme gelingt ihr innerhalb kürzester Zeit ein rasanter wirtschaftlicher Aufstieg. Becky wird vermögend. Doch ihre Vergangenheit droht sie immer wieder einzuholen. Die feine Gesellschaft entpuppt sich als längst nicht immer so kultiviert wie gedacht. Mit "Vanity Fair - Jahrmarkt der Eitelkeit" wagt sich die indische Regisseurin Mira Nair an einer Romanadaption des gleichnamigen, weltberühmten Klassikers von William Makepeace Thackeray.
Nach der Aufführung von Lee Daniels' "The Paperboy" in Cannes zeigen sich Kritiker unerbittlich. Der Film wird als Witz und erstes Fiasko des Festivals bezeichnet. weiter
Antonio Mendez Esparzas "Aquà y Allá" erhält Großen Preis der Semaine de la critique. Das Drama handelt von einem Mexikaner, der in den USA von einem besseren Leben träumt. weiter
Filmfest München zeichnet Nachwuchstalente deutscher Filme mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino aus. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 70.000 Euro dotiert. weiter
Jon Chus Action-Abenteuer "G.I. Joe: Die Abrechnung" wird auf März 2013 verlegt. Grund: Channing Tatum, Dwayne 'The Rock' Johnson und Bruce Willis sollen in 3D zuschlagen. weiter
Cannes-Beitrag "On the Road - Unterwegs" wird von Kritikern nicht gut aufgenommen. Das Problem läge vor allem in der Unverfilmbarkeit der Romanvorlage. weiter