| Genre | Action |
| Land & Jahr | USA 2011 |
| FSK & Länge | ab 18 Jahren • 96 min. |
| Darsteller | Ryan Gosling, Carey Mulligan, Bryan Cranston, Albert Brooks, Oscar Isaac, Christina Hendricks |
Der Driver (Ryan Gosling) führt ein gefährliches Doppelleben. Während er tagsüber als Hollywood-Stuntman arbeitet, wird er in der Nacht zum Fluchtwagenfahrer in den Straßen von Los Angeles. Als er sich in seine verheiratete Nachbarin Irene (Carey Mulligan) verliebt, hat er bald eine Menge Ärger am Hals. Um ihrem hochverschuldeten Ehemann zu helfen, lässt er sich auf einen folgenschweren Coup ein. "Drive" ist ein atmosphärisch dichter, schlichtweg genial inszenierter Großstadt-Thriller. Völlig zu Recht wurde Nicolas Winding Refn in Cannes für die beste Regie ausgezeichnet.
Wo ist Simon (Trystan Wyn Puetter)? Dies fragt sich Valerie, als sie dessen Wohnung in Marseille verlassen vorfindet. In ihrer Verzweiflung ruft sie Simons Ex-Freund Jens (Nico Rogner) an. Doch auch der weiß nicht, was mit diesem passiert ist. Zusammen machen sich Jens und Valerie in Marseille auf die Suche. Jan Krügers Drama basiert zu großen Teilen auf der Geschichte eines Freundes.
Adam Sandler übernimmt die Doppelrolle der Zwillinge Jack und Jill. Werbemanager Jack muss Al Pacino davon überzeugen, einen Werbespot für Donuts zu drehen. Als sich der Schauspieler in Jill verliebt, spannt Jack sie in seine Pläne ein. Doch Pacino leidet unter Realitätsverlust und verfällt immer wieder in eine seiner Rollen. Sandlers Aussehen als Frau beruht auf umfangreichen Experimenten der Make-Up-Abteilung mit unterschiedlichen Looks.
Der 15-jährige Pim (Jelle Florizoone) lebt mit seiner Mutter in einem kleinen Kaff an der belgischen Nordseeküste. Während sie die meiste Zeit in Kneipen unterwegs ist, verliert sich der Junge immer mehr in seinen Tagträumen. Als ein Schausteller bei ihnen einzieht, konkurrieren Mutter und Sohn um die Aufmerksamkeit des gutaussenden jungen Mannes. "Noordzee, Texas" ist das Spielfilmdebüt des belgischen Künstlers Bavo Defurne und zeichnet sich weniger durch realistische Abbildung sozialer Verhältnisse aus, als vielmehr durch deren poetische Verdichtung.
Wegen ihres dunklen Timbres und ihres guten Timings, wird Inge Brandenburg in den 1950er Jahren zu einer der erfolgreichsten Jazzsängerinnen West-Deutschlands. 1960 wird sie als beste Sängerin Europas ausgezeichnet. Doch bis zu diesem Erfolg muss Brandenburg einen steinigen, von Schicksalsschlägen gepflasterten Weg gehen. Vier Jahre recherchierten Regisseur Marc Boettcher und Sammler Thomas Rautenberg für ihre Dokumentation über die Leipziger Jazzsängerin. Dabei verzichten sie auf einen erläuternden Kommentar.
Nach der Aufführung von Lee Daniels' "The Paperboy" in Cannes zeigen sich Kritiker unerbittlich. Der Film wird als Witz und erstes Fiasko des Festivals bezeichnet. weiter
Antonio Mendez Esparzas "Aquà y Allá" erhält Großen Preis der Semaine de la critique. Das Drama handelt von einem Mexikaner, der in den USA von einem besseren Leben träumt. weiter
Filmfest München zeichnet Nachwuchstalente deutscher Filme mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino aus. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 70.000 Euro dotiert. weiter
Jon Chus Action-Abenteuer "G.I. Joe: Die Abrechnung" wird auf März 2013 verlegt. Grund: Channing Tatum, Dwayne 'The Rock' Johnson und Bruce Willis sollen in 3D zuschlagen. weiter
Cannes-Beitrag "On the Road - Unterwegs" wird von Kritikern nicht gut aufgenommen. Das Problem läge vor allem in der Unverfilmbarkeit der Romanvorlage. weiter