| Genre | Komödie |
| Land & Jahr | USA 2012 |
| FSK & Länge | 80 min. |
| Darsteller | Sacha Baron Cohen, Megan Fox, Anna Faris, Ben Kingsley, John C. Reilly, J.B. Smoove |
Nach den Mockumentarys "Borat" und "Brüno" wagt sich Sacha Baron Cohen an einen Spielfilm. In "Der Diktator" verkörpert er Admiral General Aladeen, den Herrscher der fiktionalen Republik von Wadiya. Dieser reist in die USA, um eine 14-stündige Rede vor den Vereinten Nationen zu halten. Aladeen wird jedoch entführt und ist im hektischen New York ganz auf sich gestellt. Regie der anarchischen Komödie führt wie bei Cohens letzten Filmen Larry Charles.
Endlich ist Sommer! So können die Zwillinge Hanni (Jana Münster) und Nanni (Sophia Münster) wieder aufs Internat Lindenhof zurückkehren. Hier herrscht großes Chaos. Madame Bertoux (Katharina Thalbach) hat vorübergehend die Leitung übernommen, ist aber gnadenlos überfordert. Auf der Schule spricht sich herum, dass unter den Schülerinnen eine Prinzessin sein soll. Die von Julia von Heinz inszenierte Geschichte ist lebensnah, sympathisch und modern. Zugleich gelingt es der Regisseurin, den Geist der Enid Blyton-Geschichten zu bewahren.
Fischexperte Dr. Jones (Ewan McGregor) und Finanzberaterin Talbot (Emily Blunt) sollen einen kuriosen Auftrag erfüllen. Ein Scheich (Amr Waked) möchte Lachse im Jemen ansiedeln, um sein Hobby Fliegenfischen auch in der Wüste ausüben zu können. "Lachsfischen im Jemen" ist charmant und unterhaltsam. Die Hauptdarsteller harmonieren perfekt miteinander. Den satirischen Biss der Romanvorlage sucht man jedoch vergeblich.
Meike (Nora Tschirner) möchte endlich mal etwas Ungewöhnliches unternehmen. Zu sehr fühlt sie sich im Alltag als zukünftige Chefin des väterlichen Betriebes gefangen. Deshalb ersteigert Meike bei einer Auktion einen prolligen Jeep. Was als kurzer Spaß geplant ist, entpuppt sich als das größte Abenteuer ihres Lebens. Dieses inszeniert Elmar Fischer auf humorvolle und leichtfüßige Art. Nora Tschirner überzeugt auf der Suche nach dem Sinn des Lebens mit ihrem sympathischen Spiel. Durch das oberflächliche Drehbuch ist "Offroad" jedoch nicht mehr als eine mittelmäßige Komödie.
Den meisten Orten auf der Erde diametral gegenüber ist Wasser. Wenige Länder wie Spanien haben eine Antipode, die auf dem Festland liegt. Vier solcher Antipoden-Paare porträtiert die Dokumentation "¡Vivan las Antipodas!". Viktor Kosakovskys Arbeit gefällt mit eindrucksvollen Bildern, die die Atmosphäre des jeweiligen Ortes einfängt. Darüber hinaus, bietet "¡Vivan las Antipodas!" leider wenig Interessantes.
Nach der Aufführung von Lee Daniels' "The Paperboy" in Cannes zeigen sich Kritiker unerbittlich. Der Film wird als Witz und erstes Fiasko des Festivals bezeichnet. weiter
Antonio Mendez Esparzas "Aquà y Allá" erhält Großen Preis der Semaine de la critique. Das Drama handelt von einem Mexikaner, der in den USA von einem besseren Leben träumt. weiter
Filmfest München zeichnet Nachwuchstalente deutscher Filme mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino aus. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 70.000 Euro dotiert. weiter
Jon Chus Action-Abenteuer "G.I. Joe: Die Abrechnung" wird auf März 2013 verlegt. Grund: Channing Tatum, Dwayne 'The Rock' Johnson und Bruce Willis sollen in 3D zuschlagen. weiter
Cannes-Beitrag "On the Road - Unterwegs" wird von Kritikern nicht gut aufgenommen. Das Problem läge vor allem in der Unverfilmbarkeit der Romanvorlage. weiter