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Kinostarts Deutschland - Unser Tipp dieser Woche
Filmplakat zu 21 Jump Street

21 Jump Street

GenreAction
Land & JahrUSA 2012
FSK & Länge ab 12 Jahren • 109 min.
DarstellerJonah Hill, Channing Tatum, Brie Larson, Dave Franco, Rob Riggle, DeRay Davis

Schmidt (Jonah Hill) und Jenko (Channing Tatum) werden einer Undercover-Einheit zugeteilt. Sie sollen verdeckt an einer Schule ermitteln und einen Drogen-Dealer-Ring auffliegen lassen. An der Schule erwartet sie ein Kulturschock. Seit ihrem Abschluss hat sich viel verändert. "21 Jump Street" ist eine launige Hommage an die gleichnamige Serie von 1987. Der teils gewagte Humor kaschiert Schwächen im Plot.

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Kinostarts Deutschland

Do 10. Mai bis Mi 16. Mai
Filmplakat zu Attenberg

Attenberg

Marina (Ariane Labed) ist eine schüchterne junge Frau. Sexuelle Erfahrungen hat sie noch keine gemacht. Viel interessanter findet sie Tierdokumentationen von Sir David Attenborough. Neben ihrem krebskranken Vater ist Marinas engste Bezugsperson Freundin Bella (Evangelia Randou). Diese versucht immer wieder, Marina sexuell aufzuklären und zu interessieren. "Attenberg" ist ein ganz besonderes Coming-of-Age-Drama. Herrlich provokant und sehr direkt behandelt es die sexuelle Identitätsfindung seiner Protagonistin.

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Filmplakat zu Ausgerechnet Sibirien

Ausgerechnet Sibirien

Matthias Bleuel (Joachim Król) hat eine klare Vorstellung davon, wie ein perfektes Leben zu funktionieren hat. Blöd nur, dass nicht immer alles nach seiner Nase läuft. So muss der Logistiker hinnehmen, dass sich seine Frau (Katja Riemann) von ihm scheiden lässt und er von seinem Arbeitgeber zu einer Verkaufsstelle ins tiefste Sibirien geschickt wird. Die Komödie von Ralf Huettner ist zwar nett anzusehen, ist jedoch Stellenweise unglaubwürdig und bleibt insgesamt zu oberflächlich. Das "Ausgerechnet Sibirien!" dennoch Spaß macht, ist unter anderem dem gut aufgelegten Joachim Król zu verdanken.

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Filmplakat zu Dark Shadows

Dark Shadows

In "Dark Shadows" schlüpft Johnny Depp in die Rolle von Vampirs Barnabas Collins. Der wird nach 200-jähriger Gefangenschaft in den 1970ern befreit. Doch hier hat er nur Probleme am Hals. Sein geliebtes Anwesen Collinwood Manor ist eine Ruine und die Nachfahren brauchen psychologische Hilfe. Zudem ist Hexe Angelique (Eva Green) - die ihn einst eingesperrt hat - schon wieder hinter ihm her. Der Film basiert auf der gleichnamigen Gothic-Serie von 1966. Regisseur Tim Burton setzt in seiner Version auf komödiantische Elemente.

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Filmplakat zu Das Hochzeitsvideo

Das Hochzeitsvideo

Pia (Lisa Bitter) und Sebastian (Marian Kindermann) sind erst wenige Monate ein Paar, dennoch wollen sie heiraten. Dabei könnten die abenteuerlustige junge Frau aus einfachen Verhältnissen und der sortierte Pilot aus reichem Hause kaum unterschiedlicher sein. Noch bevor sie sich das Ja-Wort geben, erleben sie erste Krisen. Dabei ist Pias Ex, Pornodarsteller Carlos die Keule (Simon Eckert) nur ein Grund für die Streitigkeiten. "Das Hochzeitsvideo" ist trotz seiner found-footage-Ästhetik thematisch und motivisch eine wenig originelle Komödie von Sönke Wortmann.

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Filmplakat zu Das letzte Mal

Das letzte Mal

Nach der Machtergreifung der Militärs im Jahr 1980 wird in der Türkei die Ausgangssperre zum wichtigen Instrument der Regierung, um die Bevölkerung zu kontrollieren. Für die vielen Obdachlosen der Stadt verschlimmern sich die Lebensumstände dadurch noch einmal. Doch so einfach wollen sich Yasar (Mustafa Uzunyilmaz), Apo (Orhan Eskin), Ali (Ferit Kaya) und Cevat (Volga Sorgu), nicht unterkriegen lassen. "Bu son olsun" siedelt seine Geschichte im Spannungsfeld zwischen Drama und Komödie an, die der Film zu einem Plädoyer für Freiheit und Menschlichkeit verdichtet.

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Filmplakat zu Lockout

Lockout

Ein-Mann-Armee Guy Pearce versucht im Alleingang eine Gefängnisrevolte zu stoppen und Guy Pearce aus den Händen von Verbrechern zu befreien. "Lockout" erinnert an das Macho-Action-Kino der 1980er und 90er Jahre. Ambitioniert wird ein Spagat zwischen Action und Humor versucht. Letztendlich scheitert der Film jedoch an den Limitierungen der Darsteller, den vielen schlechten Kalauern und dem sterilen Look.

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Filmplakat zu Noordzee, Texas

Noordzee, Texas

Der 15-jährige Pim (Jelle Florizoone) lebt mit seiner Mutter in einem kleinen Kaff an der belgischen Nordseeküste. Während sie die meiste Zeit in Kneipen unterwegs ist, verliert sich der Junge immer mehr in seinen Tagträumen. Als ein Schausteller bei ihnen einzieht, konkurrieren Mutter und Sohn um die Aufmerksamkeit des gutaussenden jungen Mannes. "Noordzee, Texas" ist das Spielfilmdebüt des belgischen Künstlers Bavo Defurne und zeichnet sich weniger durch realistische Abbildung sozialer Verhältnisse aus, als vielmehr durch deren poetische Verdichtung.

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Filmplakat zu Schildkrötenwut

Schildkrötenwut

Pary El-Qalqili porträtiert in ihrer Dokumentation den eigenen Vater. Von einem langen Aufenthalt in seiner palästinensische Heimat kam er vor einigen Jahren müde und abgekämpft nach Deutschland zurück, da war die Regisseurin Anfang 20. In "Schildkrötenwut" begibt sich El-Qalqili auf eine Entdeckungsreise in die Geschichte ihres Vaters. Gemeinsam unternehmen sie eine Reise nach Palästina, Ägypten und Jordanien. Viele Antworten kann er seiner Tochter dennoch nicht beantworten.

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Filmplakat zu Sound It Out

Sound It Out

In ihrer Dokumentation "Sound It Out" hat Jeanie Finlay einen der letzten Vinyl-Plattenläden Englands, seinen Besitzer und einige der Kunden porträtiert. Entstanden ist ein Dokumentarfilm, der eine alte Technik würdigt, die im Zuge der technologischen Entwicklung überflüssig geworden ist. Die Regisseurin wuchs unweit des Sound It Out Records auf, war hier selbst Kundin und hat durch ihn ihre Liebe zur Musik auf Vinyl entdeckt.

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Filmplakat zu Die Vermissten

Die Vermissten

Von einem Tag auf den anderen verschwindet die 14-jährige Martha (Paula Kroh). Ihr Vater Lothar (André M. Hennicke) hat bereits seit Jahren keinen Kontakt mehr zu ihr. Nichtsdestotrotz macht er sich auf die verzweifelte Suche, nachdem er von ihrem Verschwinden erfährt. Dabei findet er heraus, dass immer mehr Kinder und Jugendliche vermisst werden. Auf der Berlinale 2012 wurde das Drama in der Sektion Perspektive Deutsches Kino aufgeführt. Kritiker loben sowohl die stilistischen Qualitäten als auch die gesellschaftskritische Dimension des Films.

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