| Genre | Drama |
| Land & Jahr | Spanien 2010 |
| FSK & Länge | 112 min. |
| Darsteller | Magaly Solier, Celso Bugallo, Pietro Sibille, Sonia Almarcha, Juan Alberto de Burgos, Fany de Castro |
Marcela (Magaly Solier) führt mit ihrem Freund Nelson (Pietro Sibille) ein karges Leben. Nelson hat einen Job als Rosenverkäufer, doch sein Gehalt reicht selbst für ein einfaches Leben nicht. Hinzu kommt, dass Marcela schwanger ist. In ihrer Not, sucht sie sich trotzdem einen Job. Sie heuert als Dienstmädchen für den totkranken Amador (Celso Bugallo) an, der jedoch vor der ersten Gehaltszahlung stirbt. Um dennoch an ihren Lohn zu kommen, fasst Marcela eine ungewöhnliche Entscheidung. "Amador und Marcelas Rosen" ist ein leises Drama, dessen langsamer Erzählrhythmus viel Sitzfleisch verlangt.
Michael Rapaport porträtiert eine der wichtigsten und prominentesten Hip-Hop-Bands der 1990er Jahre. Er begleitet A Tribe Called Quest auf Tour und interviewt zahlreiche Weggefährten und prominente Fans. Rapaport erzählt nicht nur die Ereignisse seit der Band-Reunion im Jahr 2006. Er widmet sich auch der frühen Geschichte der Band zwischen 1985 und 1998, als fünf äußerst erfolgreiche Alben entstanden.
Ganz gleich, ob Kölner Dom oder Kegelrobben auf Helgoland. In "Deutschland von oben" zeigen die Regisseure Petra Höfer und Freddie Röckenhaus ihre Heimat aus der Vogelperspektive. Die Dokumentation schließt an die gleichnamige Terra X-Fernsehserie an, die bei Publikum und Kritikern gut ankommt. Untermalt wird die Bilderflut vom Soundtrack des Komponisten Boris Salchow, dem ein 70-köpfiges Orchester zur Verfügung stand.
Sibylle Dahrendorf porträtiert die Person Christoph Schlingensief und dessen letztes großes Projekt vor seinem Tod im August 2010. Sie begleitet ihn bei den Planungen und Bauarbeiten zu einem Operndorf in Burkina Faso. Nach Schlingensiefs Tod gehen die Arbeiten weiter und Dahrendorf zeigt die Fortschritte, welche der Initiator nicht mehr erleben konnte. Sein unermüdlicher Einsatz hat etwas in Gang gesetzt, das weit über sein eigenes Schaffen hinausreicht.
Ein junger Koch (Michaël Youn) verzweifelt an seinen Arbeitgebern und seinen eigenen sehr hohen gastronomischen Ansprüchen. Auch sein großes Idol Alexandre Lagarde (Jean Reno) hat zu kämpfen. Gemeinsam unternehmen sie einen Versuch, Lagardes Drei-Sterne-Restaurant zu retten. "Kochen ist Chefsache" ist durchschnittliche Komödienkost. Ihr Charme und Humor können den vorhersehbaren Plot und die langweilige Inszenierung nicht wettmachen.
Massina (Nicolas Robin), Moriaty (Adrien Jolivet) und Da Maggio (Romain David) leisten ihren Militärdienst 1972 bei der französischen Marine in der Südsee ab. Ein naher Atomtest wirft das Leben der Rekruten aus den Fugen. Vor allem Moriaty lässt die Erfahrung nicht los. Marion Hänsel arbeitete für ihre Literaturadaption mit einem französischen Marineveteranen, um die Atmosphäre auf dem Kriegsschiff zu rekonstruieren.
Ash (Falk Hentschel) ist Streetdancer und will sich in der Szene einen Namen machen. Dafür nimmt er beim Underground-Battle in London teil und tritt dabei gegen die berühmte Gruppe Invincible an. Nach einem gutem Start leistet sich Ash aber einen peinlichen Fehltritt. Niedergeschlagen lernt Ash Tänzer Eddie (George Sampson) kennen. Dieser hat einen Plan, um Ash zu rehabilitieren. "StreetDance 2 in 3D" wurde in Europas Metropolen gedreht. Waren im Vorgänger "StreetDance 3D" noch HipHop und Breakdance die dominierenden Tanzstile, konzentrierte man sich hier auf den Salsa.
Sushi ist weltweit ein kulinarisches Erfolgsrezept geworden. Die globale Verbreitung der japanischen Esskultur hat jedoch auch negative Folgen. Viele Fischbestände nehmen rapide ab, das Ökosystem Meer ist als Ganzes bedroht. Für seine Dokumentation ist Mark Halll um die Welt gereist. Er spricht mit Wissenschaftlern, Fischern, Investoren und Aktivisten. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob und wie ein schonender Umgang mit den natürlichen Ressourcen möglich ist.
Marcos (Manuel Camacho) wird von seinem Vater (Vincente Romero) an Don Honesto (José Manuel Soto) verkauft. Der Großgrundbesitzer schickt den siebenjährigen Jungen in die Berge zum Ziegenhüten. Von dem alten Hirten Atanasio (Sancho Gracia) lernt Marcos, in der Wildnis zu überleben. Regisseur Gerardo Olivares verlässt sich zu sehr auf die gelungenen Naturaufnahmen. Dabei dümpelt die klischeehafte Story vor sich hin.
Nach der Aufführung von Lee Daniels' "The Paperboy" in Cannes zeigen sich Kritiker unerbittlich. Der Film wird als Witz und erstes Fiasko des Festivals bezeichnet. weiter
Antonio Mendez Esparzas "Aquà y Allá" erhält Großen Preis der Semaine de la critique. Das Drama handelt von einem Mexikaner, der in den USA von einem besseren Leben träumt. weiter
Filmfest München zeichnet Nachwuchstalente deutscher Filme mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino aus. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 70.000 Euro dotiert. weiter
Jon Chus Action-Abenteuer "G.I. Joe: Die Abrechnung" wird auf März 2013 verlegt. Grund: Channing Tatum, Dwayne 'The Rock' Johnson und Bruce Willis sollen in 3D zuschlagen. weiter
Cannes-Beitrag "On the Road - Unterwegs" wird von Kritikern nicht gut aufgenommen. Das Problem läge vor allem in der Unverfilmbarkeit der Romanvorlage. weiter