Constantin Film
Der Medicus 2 (2025)
Der Medicus 2
Originaltitel
Der Medicus 2
Alternativ
The Physician II
Regie
Darsteller
Kinostart:
Deutschland, am 25.12.2025 bei Constantin Film
Kinostart:
Österreich, am 25.12.2025 bei Constantin Film
Kinostart:
Schweiz, am 25.12.2025 bei Praesens-Film
Kinostart Deutschland
Der Medicus 2
Genre
Drama
Land
Deutschland
Jahr
2025
Länge
142 min.
IMDB
|0 katastrophal
brillant 10|
3,0 (Filmreporter)
Es gibt noch keine Userkritik!
Wenig inspirierte Fortsetzung des Medicus
Der britische Mediziner Rob Cole (Tom Payne) flieht im Jahr 1050 mit einer Schar treuer Anhänger aus Isfahan zurück nach London. Auf der Überfahrt geraten sie in einen Sturm, bei dem seine geliebte Frau Rebekka (Emma Rigby) ums Leben kommt. Ihr gemeinsames Kind überlebt. Obwohl es ihnen streng verboten ist, beginnen sie für jedermann in der Stadt zu praktizieren, und haben bald ungeheuren Zulauf.
Die Zunft der Mediziner ist aufgescheucht, allen voran Hofarzt Leofric (Francis Fulton-Smith). Trotz dessen Abneigung vertraut ihnen der englische König Godwin (Owen Teale) die Sorge um seine Tochter an, die in einem abgelegenen Kloster lebt. Um sie zu heilen, beginnt Cole, sich mit psychischen Krankheiten zu beschäftigen. Nachdem sie auch Godwins Frau (Anne Ratte-Polle) erfolgreich kurierten, gerät die kleine Gruppe in Gefahr, da sie mitten in ein Komplott gegen den König geraten ist. Zu allem Überfluss hat es Leofric auf ihren Schatz, das Buch mit dem gesamten medizinischen Wissen, abgesehen.
Die Zunft der Mediziner ist aufgescheucht, allen voran Hofarzt Leofric (Francis Fulton-Smith). Trotz dessen Abneigung vertraut ihnen der englische König Godwin (Owen Teale) die Sorge um seine Tochter an, die in einem abgelegenen Kloster lebt. Um sie zu heilen, beginnt Cole, sich mit psychischen Krankheiten zu beschäftigen. Nachdem sie auch Godwins Frau (Anne Ratte-Polle) erfolgreich kurierten, gerät die kleine Gruppe in Gefahr, da sie mitten in ein Komplott gegen den König geraten ist. Zu allem Überfluss hat es Leofric auf ihren Schatz, das Buch mit dem gesamten medizinischen Wissen, abgesehen.
"Der Medicus" lockt 3,6 Millionen Zuschauer in die deutschen Kinos, die Fortsetzung beruht allerdings nicht auf der erfolgreichen Buchreihe. Dies ist ihr leider auch inhaltlich anzumerken. Regisseur Philipp Stölzl kann bei der Produktion erneut aus dem Vollen schöpfen, um die Atmosphäre des mittelalterlichen London mit seinen verdreckten Straßen und die kalten Burgen Englands auferstehen zu lassen. An der Optik, der Lichtsetzung und auch an dem durchaus spielfreudigen Ensemble liegt es also nicht, dass der Film nur die größten Fans vom Hocker reißen wird.
Die Geschichte verheddert sich schnell in etlichen Handlungssträngen, es bleibt wie bei "Hagen" der Eindruck, hier sollte nebenbei eine Serie gedreht werden. Vor allem nimmt es der Film mit Logik und Fakten nicht so genau. Das beginnt bei der einfachen Frage, wie ein neugeborenes Baby ohne Mutter oder Amme in der Gemeinschaft von Männern damals überlebt. Darüber kann der Zuschauer durchaus hinwegsehen, wenn die Geschichte mehr als eine Aneinanderreihung von Versatzstücken bekannter Erzählstrukturen zu dieser Geschichtsepoche bieten würde.
Überraschungen bleiben jedoch weitgehend aus. Irgendwann sieht der Zuschauer dann auf die Uhr und fragt sich, wie lange sich das opulente Epos noch ziehen wird.
Die Geschichte verheddert sich schnell in etlichen Handlungssträngen, es bleibt wie bei "Hagen" der Eindruck, hier sollte nebenbei eine Serie gedreht werden. Vor allem nimmt es der Film mit Logik und Fakten nicht so genau. Das beginnt bei der einfachen Frage, wie ein neugeborenes Baby ohne Mutter oder Amme in der Gemeinschaft von Männern damals überlebt. Darüber kann der Zuschauer durchaus hinwegsehen, wenn die Geschichte mehr als eine Aneinanderreihung von Versatzstücken bekannter Erzählstrukturen zu dieser Geschichtsepoche bieten würde.
Überraschungen bleiben jedoch weitgehend aus. Irgendwann sieht der Zuschauer dann auf die Uhr und fragt sich, wie lange sich das opulente Epos noch ziehen wird.

Constantin Film, Zeitsprung Pictures, Márton Kállai
Tom Payne und Áine Rose Daly in "Der Medicus 2" (2025)