Cadence - Ein fremder Klang
Cadence - Ein fremder Klang

Cadence - Ein fremder Klang

Originaltitel
Cadence
Genre
Drama
Land /Jahr
USA 1990
Medium
Kinofilm
Kinostart
20.06.1991 ( Kino Deutschland )
Regie
Darsteller
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungDVDs
Was man sich nicht alles einfallen lässt, um aus der Army rausgeschmissen zu werden. Nach dem Tod seines Vaters lässt sich Soldat Bean (Charlie Sheen) die Handrücken tätowieren. Damit verstößt er gegen das Militärgesetz, welches nur Tätowierungen erlaubt, die nicht offensichtlich sichtbar sind. Doch statt der erhofften Freiheit gelangt er für 90 Tage in das Armeegefängnis, wo er gefundenen Fressen für den cholerischen Sgt. McKinney (Martin Sheen) ist. Dieser lässt keine Gelegenheit aus, Bean zu demütigen. So steckt er ihn in eine Zelle mit fünf Schwarzen. McKinney hatte jedoch nicht damit gerechnet, dass sich die Truppe nach anfänglichen Streitereien zusammenrauft. Die gemeinsame Arbeit im Lager schweißt die Sechs zusammen. Auf diese Entwicklung reagiert McKinney mit ungebändigter Aggression. Bei einem Strafexerzieren gerät die Situation völlig außer Kontrolle. Von den sechs Soldaten kommen nur fünf wieder in das Lager zurück.
Martin Sheens Kino-Regiedebüt ist eine Auseinandersetzung mit der US-Army. Leider ist sein Erzählstil nicht sehr flüssig. Sheen scheint Schwierigkeiten zu haben, souverän die interessanten Handlungselemente zu einem fließenden Ganzen zu verarbeiten. Dafür hat er bei der Besetzung ein goldenen Händchen bewiesen. Neben seinen Söhnen Charlie Sheen und Ramon Estevez kann man auch den aus "Matrix" bekannten Laurence Fishburne sowie den "Stargate" Teal'c Christopher Judge bewundern. Trotz aller Schikanen im Lager haben die Jungs auch ihren Spaß und der ist sehr nett anzuschauen.
Heike Maleschka/Filmreporter.de
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungDVDs
2021