© Die Telepathen Filmverleih
Status Yo!

Status Yo!

Originaltitel
Status Yo!
Genre
Drama
Land /Jahr
Deutschland/Schweiz 2004
 
101 min, ab 12 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
Kinostart
04.11.2004 ( D ) bei Die TelePaten Filmverleih
Regie
Till Hastreiter
Darsteller
Yaneq, Marusha, Victor, Vern, Storm, Hanna Petkoff
Homepage
http://www.statusyo.de/
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IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
7,0 (Filmreporter)
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Musikfilm über die Welt des HipHop
Sechs Jugendliche in Berlin. Ein Tag in ihrem Leben. Yaneq, Rapper aus Berufung, hat eine ziemlich große Klappe. Er erzählt jedem der ihm zuhört, dass er innerhalb von 24 Stunden den fettesten Jam organisieren kann. Und das alles ohne dicken Geldbeutel. Gemeinsam mit seinem besten Freund Jamie versucht er das Equipment aufzutreiben und kassiert dabei nicht selten richtig Dresche. Sässion, ebenfalls Rapper, flüchtet vor Geldeintreibern und muss gleichzeitig die Entführung seiner Freundin Yesim von ihrem Bruder verhindern. Die beiden erleben die große Liebe, sie sind unzertrennlich - zumindest bis sich ihnen eine Horde Skinheads nähert. Hiphopper Sera Finale verliert seinen Job im Pflegeheim. Er sammelt sich seine Kohle fortan rappend in der U-Bahn zusammen - denn die Miete will bezahlt werden. Vern, selbsternannter Manager der 5Amox und ein Schwätzer ohne Ende sucht das ultimative Booking um endlich ganz nach oben zu kommen. Jan hat keine Lust zu arbeiten. Er lebt mit seiner Mutter in einer kleine Sozialwohnung. Er hat nur ein Interesse: HipHop. Bis er eines Tages ein Foto seines Vaters findet. Er will ihn kennen lernen. Danny, einer der bekanntesten Graffiti-Sprüher ist der Polizei immer einen Schritt voraus. Er hat nur eines im Sinn: eine komplette S-Bahn zu bemalen. Sechs Schicksale in der Großstadt, die nichts miteinander verbindet außer ihrer Leidenschaft, der HipHop.
Regisseur Till Hastreiter hat sich ein Jahr in die HipHop-Szene begeben, zusammen mit den Darstellern entwickelt er das Drehbuch. Alle Darsteller sind Laien. Er nimmt ihre Geschichten, dramatisiert sie und macht einen Episodenfilm daraus. Sein Ziel ist alles so authentisch wie möglich wirken zu lassen. Es ist ihm gelungen. Der Musikfilm gewährt einen realistischen Einblick in das Leben einer Gruppe Berliner Jugendlicher, die sich in der HipHop Szene wohl fühlen. Es ist ein Spielfilm, wirkt aber streckenweise wie eine Dokumentation. Hastreiter bezeichnet seinen Regieansatz als "dokumentierte Fiktion", eine erfundene Geschichte, die in unsere Realität gesetzt wird und dadurch unkontrollierbar wird.

Diese Entwicklung wird dokumentiert. Um alles so authentisch wie möglich erscheinen zu lassen verwendet er kaum künstliches Licht. Begleitet werden die Protagonisten mit zwei Handkameras um keinen der einzigartigen Augenblick zu verpassen Außerdem wird mit modernsten Filmmaterial gearbeitet, das gezielt hart an der Grenze eingesetzt wird, um die kalte und leere Atmosphäre des winterlichen Berlins spürbar zu machen. Das Ergebnis ist ein bemerkenswert authentischer "generation movie" über die Jugendbewegung einer der erfolgreichsten Musikrichtung, dem HipHop. Die Themen sind Liebe, Träume und die Musik. Begleitet werden die Episoden natürlich von erstklassigem HipHop. Zum Finale treffen die sechs Rapper zum ultimativen Jam, bei dem die 5Amox beim Breakdancen richtig Gas geben, aufeinander.
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2021