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Stellas Versuchung

Originaltitel
Asylum
Genre
Romanze, Thriller
 
Großbritannien/Irland 2005
 
100 min, ab 16 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
 
 
Kinostart
29.03.2007 ( D ) bei Salzgeber & Co. Medien
 
 
Regie
David Mackenzie
Darsteller
Patrick McGrath, Amy Horton, Maurice Hayward, Veronica Fairhurst, Ina Denbigh, Jonathan Bridge
Homepage
http://www.salzgeber.de
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
1 3,0(Filmreporter)
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Stellas VersuchungEdition Salzgeber
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenGalerieDVDsbewerten

Psychiater Max Raphael (Hugh Bonneville) nimmt die Stelle des stellvertretenden Leiters einer Heilanstalt an. Zusammen mit Ehefrau Stella (Natasha Richardson) und Sohn Charlie (Gus Lewis) zieht die Kleinfamilie auf das Gelände der ländlichen Klinik. Doch bald nach ihrer Ankunft nimmt sich der undurchsichtige Dr. Peter Cleave (Sir Ian McKellen) den Neuankömmlingen an. Es ist Cleave der bemerkt, dass sich Stella nicht mit ihrer neuen Umgebung und ihrem Alltag anfreunden kann. Während Max seinen Karriereinteressen folgt, fühlt sich seine Gattin immer nutzloser. Die selbstbewusste und eigensinnige Stella wirkt wie ein Fremdkärper in der strengen Disziplin der Klinik. Ihr Sohn Charlie freundet sich unterdessen mit dem Patienten Edgar Stark (Marton Csokas) an. Der gelernte Bildhauer hat in einem Eifersuchtsanfall vor Jahren seine damalige Frau ermordet. Bei der Gartenarbeit tauschen Stella und Stark nicht nur Blicke aus, während Max darum kämpft, die Klinikleitung an sich zu reißen.


Regisseur David Mackenzie adaptiert die Romanvorlage von Erfolgsautor Patrick McGrath nicht überzeugend. Zwar bekommt der Zuschauer einen Einblick in die emotionalen und gesellschaftlichen Abgründe einer obsessiven Liebe im England der 1950er Jahre. Dabei werden damalige Prüderie, Klassenbewusstsein und die Kraft zerstörerischer Leidenschaft thematisiert. Leider verharkt sich die hölzerne Inszenierung jedoch in zu viele Klischees. Schon früh ist die Geschichte vorhersehbar, was zu Spannungsabfall und Langeweile führt. Die Geschichte entwickelt sich stereotyp und hat wenig dramaturgische Höhepunkte. Uninspirierter Dialoge und schauspielerische Unzulänglichkeiten machen die gelungenen Aufnahmen zunichte. Das schwache Drehbuch von Patrick Marber erzeugt keinen nachhaltigen Eindruck. "Stellas Versuchung" ist ein missglückter Versuch, die interessante Ausgangslage der Erzählung mit einem Schuss Erotik und historischen Gegebenheiten überzeugend auf die Leinwand zu bannen.
Stellas VersuchungEdition Salzgeber
Regisseur David Mackenzie verfilmt die Romanvorlage von Patrick McGrath vorhersehbar und uninspiriert.
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