Der Clan der Vampire (Kindred: The Embraced, 1995)
Koch Media
Der Clan der Vampire (Kindred: The Embraced, 1995)

Der Clan der Vampire

Originaltitel
Kindred: The Embraced
Genre
Fantasy, Horror, TV-Serie
Land /Jahr
USA 1996
 
60 min, ab 16 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
Kinostart
- ( Kino Deutschland )
Regie
James L. Conway, Ralph Hemecker, Peter Medak
Darsteller
Philip E. Johnson, Scott MacDonald, Brook Susan Parker, Gilbert B. Combs, Michael Bauer, Blair Valk
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
5,0 (Filmreporter)
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenDVDs
Blutige Familienfehden zwischen Vampiren
San Francisco wird von mächtigen Vampirclans regiert. Die blutdurstigen Monster haben ein "Unauffälligkeit"-Gelübde abgelegt, eine Art Maskerade, um unbemerkt unter den Menschen zu existieren. Sie trinken Blut, um nicht zu sterben, bringen aber ihre Opfer nicht um. Dank ihren Fähigkeiten, das Gedächtnis zu manipulieren, erinnern sich die Opfer nicht an den Übergriff. Nur wenn ein Vampir sein Opfer bis zum letzten Tropfen aussaugt, und ihm danach von seinem eigenen Blut etwas gibt, wird derjenige selbst zum Vampir.

Es verstößt gegen die Prinzipien der Clans, Kinder zu bekehren. Der "Prinz der Stadt" Julian Luna (Mark Frankel) hält sich an die Grundsätzen, aber es fällt ihm immer schwerer, seine teilweise bösartigeren Verwandten im Griff zu halten. Der Frieden zwischen den Familien wird gebrochen, als Clanchef Eddie Fiori (Brian Thompson) einen brutalen Mord begeht. Sein wahres Wesen wird der Öffentlichkeit so bekannt. Journalistin Caitlin Byrnec (Kelly Rutherford) will einen Artikel über den mysteriösen, aber charmanten Julian veröffentlichen. Er ist für ihre Schönheit höchst anfällig...
Die Idee für die amerikanische Fernsehserie hatte das Produzententeam des Computer-Rollenspiels "Vampire: the Masquerade". Seine Adaption ins Fernsehformat geriet bei weitem nicht so spannend, wie das Original. Die Charaktere sind flach, sie machen keine persönliche Entwicklung durch. So ist etwa die Journalistin eine allein stehende Karrierefrau, die Angst vor Beziehungen hat. Julian hingegen wird als weiser Anführer gezeichnet, der mit Geduld nach hohen moralischen Prinzipien regiert. Diese Eindimensionalität der Protagonisten stört zunächst. Im Laufe der Zeit entsteht dennoch eine Atmosphäre, die den Zuschauer nicht mehr loslässt. Es fließt viel Blut, die Actionsequenzen überzeugen dennoch nicht. Trotz diesen Schwächen ist "Clan der Vampire" ein angenehmer Zeitvertreib - vorausgesetzt, man mag Vampirfilme.
Tzveta Bozadjieva, Filmreporter.de
Der Clan der Vampire (Kindred: The Embraced, 1995)
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenDVDs
2021