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Eine unsterbliche Liebe

Eine unsterbliche Liebe

Originaltitel
Eien no hito
Regie
Keisuke Kinoshita
Darsteller
Hideko Takamine, Eijirô Tono, Masaya Totsuka, Masakazu Tamura, Torahiko Hamada, Yasushi Nagata
Kinostart:
Deutschland, bei
Genre
Drama
Land
Japan
Jahr
1961
Länge
103 min.
IMDB
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
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Keisuke Kinoshitas Meisterwerk erobert Europa
Heibei (Tatsuya Nakadai) ist der Sohn eines Großgrundbesitzers. Der verrohte junge Mann kehrt in den frühen 1930er Jahren vom Kriegsdienst in sein Heimatdorf zurück. Kaum zu Hause angekommen, wirft er ein Auge auf Sadako (Hideko Takamine), die hübsche Tochter eines Pächters seines Vaters. Da diese aber mit Takashi (Keiji Sada) verlobt ist, und sehnsüchtig auf die Rückkehr ihres an der Front kämpfenden Geliebten wartet, weist sie alle Annoncen Heibeis zurück. Der vergewaltigt die junge Frau mit schrecklichen Folgen für deren Schicksal: Sadako wird schwanger und ist dadurch gezwungen, ihren Peiniger doch zu heiraten. Aus ihrer schändlichen Verbindung entstehen zwei weitere Kinder, die viele Jahre später selbst erste Liebeserfahrungen machen. Ihre Eltern können sie allerdings weder um Rat fragen, noch zum Vorbild nehmen, denn seit vielen Jahren machen die sich das Leben so schwer, als nur irgend möglich.
In Japan wird Regisseur Keisuke Kinoshita und sein Werk über alle Maßen verehrt. Hierzulande sind seine Filme allerdings nur eingefleischten Fans ein Begriff. Seine Werk umfasst Familien- und Sozialdramen, Historienfilme und Komödien. "Eine unsterbliche Liebe" ist eine bittersüße Liebes- und Hassgeschichte, dessen Titel ironisch gemeint ist. Sie entstand im Jahr 1961. Die Geschichte umspannt insgesamt drei Jahrzehnte einer Familienfehde, die sich in einem kleinen Dorf, am Fuße des Vulkans Aso abspielt. "Eine unsterbliche Liebe" wurde im Jahr 1962 mit einem Oscar für den besten fremdsprachigen Film nominiert, musste sich jedoch Ingmar Bergmans "Wie in einem Spiegel" geschlagen geben.
Andrea Niederfriniger, Filmreporter.de
2022