11-11-11 - Das Tor zur Hölle
Ascot Elite
11-11-11 - Das Tor zur Hölle

11-11-11 - Das Tor zur Hölle

Originaltitel
11-11-11
Alternativ
11 11 11
Genre
Horror, Thriller
Land /Jahr
USA, Spanien 2011
 
90 min
Medium
Kinofilm
Kinostart
- ( Kino Deutschland )
Regie
Darren Lynn Bousman
Darsteller
Joan Hustench, Timothy Gibbs, Susana Jin, Alex Llopis, Francesc Paez, Rubén Peñardilla
Homepage
http://1111themovie.com
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
5,0 (Filmreporter)
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenNewsTrailerGalerienDVDs
Mittelmäßiger Horrorthriller mit altbekanntem Plot
Bestseller-Autor Joseph Crone (Timothy Gibbs) musste in seinem Leben einige Schicksalsschläge hinnehmen. Diese sind alle mit der Zahl 11 verbunden. So sind seine Mutter, seine Frau und sein Sohn alle an einem 11. November gestorben. Seitdem ist Crone von Alpträumen geplagt und versucht sich durch eine Selbsthilfegruppe sowie mit seiner Arbeit als Schriftsteller von seinem Schmerz abzulenken.

Während Crones Romane die Existenz von Gott und allem Übernatürlichem verleugnet, sind sein Vater und Bruder streng gläubig. Als der Schriftsteller eines Tages um 11:11 Uhr nur knapp einen Autounfall überlebt, versucht er einen Sinn hinter der ständigen Wiederkehr der Zahl in seinem Leben zu ergründen. Die Nachforschungen ergeben, dass am 11.11.2011 möglicherweise das Tor zu einer anderen Welt geöffnet wird, wodurch die Existenz der gesamten Menschheit in Gefahr geraten könnte...
So mancher Horrorfilm bedient sich der Verbindung übernatürlicher Elemente mit religiösen Motiven. Betrachtet man beispielsweise den Klassiker "Das Omen", so ist die Existenz des Antichristen ein zentraler Aspekt. Nach und nach müssen die Protagonisten aufgrund diverser Anzeichen realisieren, dass der Leibhaftige unter ihnen ist. Auch Darren Lynn Bousman verlässt sich in "11-11-11 - Das Tor zur Hölle" auf gängige Konventionen des Genres. Dabei verzichtet er auf explizite Gewaltdarstellungen, wie man sie von ihm aus seinen "Saw"-Inszenierungen "Saw 2", "Saw 3" und "Saw 4" kennt. Dafür setzt Bousman vorwiegend auf subtilen Grusel.

Die intendierte unheilvolle Stimmung lässt leider zu wünschen übrig. Anstatt mit aufwendigen Kulissen Atmosphäre zu schaffen, verzichtet er einfach auf die Beleuchtung. Um den Zuschauer wirklich mitzureißen, wären innovativere Ideen sicher besser gewesen. So ist leider vorhersehbar, mit welchen Schrecken es die Figuren als nächstes zu tun bekommen und was der Grund für die mysteriösen Ereignisse sind. Einzig die Schockmomente zeigen ihre Wirkung. So beispielsweise, wenn das Übersinnliche in Erscheinung tritt und sich dem Protagonisten wie aus dem Nichts in den Weg stellt. Vielleicht hätte man neben den wenig bekannten Darstellern zumindest einen Schauspieler mit Horrorerfahrung für den Film gewinnen müssen, um der Inszenierung etwas mehr Grusel zu verleihen.
Stefan Huhn, Filmreporter.de
11-11-11 - Das Tor zur Hölle
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2021