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Des Lebens bittere Süße (Box 1) - Die Emma Harte Story: A Woman of Substance

Des Lebens bittere Süße

Originaltitel
A Woman of Substance
Alternativ
Des Lebens bittere Süße (Box 1) - Die Emma Harte Story: A Woman of Substance
Genre
TV-Mehrteiler
Land /Jahr
Großbritannien 1984
Kinostart
1984
Länge
490 min.
Medium
Kinofilm
Kinostart Deutschland
bei
Regie
Don Sharp
Darsteller
Jenny Seagrove, John Mills, Harry Landis, Megs Jenkins, George Baker, Meg Wynn Owen
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
5,0 (Filmreporter)
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Leicht angestaubte Biographie einer starken Frau
Emma Harte (Deborah Kerr) ist die Chefin mehrerer bedeutenden englischen Unternehmen. Aus einfachen Verhältnissen stammend, arbeitete sie sich zu einer der wohlhabendsten Frauen der Welt empor. Als die in Amerika lebende Geschäftsfrau Wind davon bekommt, dass sich ihre beiden Söhne ihr Vermögen anzueignen wollen, handelt sie schnell.

Emma will ganzes Vermögen ihrer Enkelin Paula (Miranda Richardson) vermachen. So kehrt sie in ihre Heimat zurück, um sich dem Streit mit ihren Söhnen zu stellen. Dort angekommen erinnert sie sich anlässlich ihres Geburtstages an ihr bewegtes Leben. Die junge Emma (Jenny Seagrove) lebt bei der Familie Fairley in Mittelengland. Dort wird sie nur ausgenutzt und gedemütigt. Schließlich wird Emma von Edwin Fairley (Peter Chelsom) geschwängert, der sie danach jedoch sich selbst überlässt. So geht Emma nach Leeds, um einen Neuanfang zu wagen...
Der dreiteilige englische Fernsehfilm "Des Lebens bittere Süße" basiert auf dem gleichnamigen Bestseller der britischen Schriftstellerin Barbara Taylor Bradford. Die Erstausstrahlung im britischen Fernsehen wurde millionenfach angeschaut und auch die Wiederholungen erreichten Rekordzuschauerahlen. Es gibt also nach wie vor ein Bedürfnis nach Dramen mit Hang zum Kitsch.

"Des Lebens bittere Süße" ist mit einer ordentlichen Portion Pathos und Gefühlsduselei angereichert und seine Figuren sind schwarz-weiß fast ohne Schattierung gezeichnet. Trotzdem sind die Leistungen der Darsteller ordentlich und auch die Ausstattung des opulent angelegten Epos kann sich sehen lassen.

In den gut fünf Stunden Fernsehunterhaltung werden viele Themen abgearbeitet, die ein ausgefülltes Leben beinhalten. Aber auch wenn viel geboten wird, muss sich der Zuschauer auf einige Längen einlassen. Dennoch werden Schmonzetten dieser Art sicherlich immer ein Publikum finden.
Stefan Huhn, Filmreporter.de
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2021